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Mittwoch, 19. Oktober  2011



auf der Hafenmeile mit Geschäften und Cafés

Wir sitzen nichtsahnend auf unserer Bank, als wir plötzlich einen großen Schwarm Möwen im Himmel kreisen sehen. Einen Krach machen sie, und dann sehen wir, dass ein Fischerboot hereinkommt und im Fischereihafen anlegt. Jetzt sehen wir auch, dass sich eine Menschentraube ansammelt. Bestimmt wird der Fang gleich direkt vom Boot aus verkauft. Also laufen wir mal hin.



es gibt frischen Fisch



mit der Schaufel wird der Fang bewältigt

Es gibt dann mehrere Verkaufstische mit Waagen und Verkäufern. Auf dem Boot arbeiten die Männer zu dritt; einer mit einer Schaufel, der den Fang auf den Arbeits- und Sortiertisch hievt, und zwei andere, die den Fisch in mehrere Kästen sortieren. Haufenweise Schneckenhäuser sind im Fang, der aber wieder ins Meer zurückgeht. Wie schwarze Steine sehen sie aus und klingen auch so auf der Schaufel.



zwei Männer sortieren den Fang

So gering ist die Ausbeute eigentlich gar nicht fürs Mittelmeer. Aber die Fische sind klein. Doraden - oder Daurade royal - wird für 22 EUR das Kilo verkauft. Ziemlich teuer. Sie sind rosa und eher klein. Und für das Geld muss man den Fisch dann noch selbst ausnehmen, was einem im Supermarkt vom Verkäufer gemacht wird. Na ja. Annette sagt am Mittelmeer mittlerweile ganz oft, dass für sie nicht der allerletzte Fisch aus dem Meer gezerrt werden muss. Man sollte seinen Konsum ein paar Jahre einschränken und das Meer ruhen lassen, aber wer macht das schon? Die Möwen jedenfalls sind ganz verrückt, sie schreien wie wild und beißen einander, wenn etwas zurück ins Meer geworfen wird. Ach, wir lieben deren Temperament.



sofort kommt der Fisch in den Verkauf



die Möwen wollen natürlich auch was

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