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Dienstag, 25. Oktober  2011



Warum stehen hier so viele Autos in der Schlange?

"Jetzt bist du schon fünf Jahre mit dem Stiesel verheiratet. - Und du musst mich auch noch daran erinnern." Mit diesen Worten beginnen die Fliegenden Pferds (das sind wir; so nennen wir uns ganz oft) also ihren 5. Hochzeitstag. Mei, wo ist die Zeit nur geblieben? Wir sitzen und bummeln beim Frühstück, während es draußen wieder ein richtig sonniger Tag wird. Als wir losziehen in die Stadt, gehen wir noch zu Wolfgang und Melanie, ein Paar, das wie wir dauerhaft im Wohnmobil lebt und das schon seit vier Jahren. Im Internet haben wir die beiden (oder sie uns) in einem der vielen Wohnmobilforen gefunden. Und wie es der Zufall will, befinden sie sich gerade auf hier auf dem Stellplatz. Sie schreiben immer wertvolle Tips für Wohnmobilisten in die Foren, und irgendwann haben die beiden Frauen festgestellt, dass sie beide aus Rostock stammen. Jetzt lernen wir einander also persönlich kennen, reden eine ganze Weile. Aber die beiden wollen nicht länger in Calpe bleiben; sie stehen schon seit Wochen hier und sind spanienmüde.



Ah, der mobile TÜV ist heute in der Stadt.



Blick auf den Strand von Calpe

Wir laufen dann in die Stadt, zuerst auf die linke Promenade, dann auf die rechte. Der große Felsen trennt sie, sodass sich die Stadt irgendwie in zwei Teile spaltet. Die rechte Promenade gefällt uns dann besser, aber das mag wohl auch am Strand liegen, der dort etwas zerklüfteter ist. Sowieso ist Calpe zugestellt mit Hochhäusern, aber wenn man die nicht sieht, ist die Küste hier eigentlich recht schön.



der Sand ist schön fein



die Engländer beim Boule-Spiel (aber das hat bestimmt einen anderen Namen)

Wir schauen den Engländern eine Weile beim Boule-Spiel zu. Bestimmt gibt es einen eigenen englischen Namen dafür, denn es sind größere Kugeln und aus Holz. Die Spieler sind weiß behandschuht beim Abstoß. Alles geht sehr langsam und elegant zu, aber es sind ja auch alte Leutchen. Wir finden es jedenfalls toll, dass sie so in der Gemeinschaft und Bewegung sind.



wenn man sich die Häuser wegdenkt, ist die Küste wirklich schön



wir sitzen eine ganze Zeit in der Exotic Bar

Wir suchen uns dann die hübscheste der vielen Bars und Cafés aus, die Bar Exotic. Der Blick aufs Meer ist wirklich einmalig, zumal die Sonne so steht, dass das Wasser silbern glitzert. Vom Alkohol lassen wir die Finger, und nicht nur wegen der Hitze. Wir halten es mit frisch gepresstem Orangensaft. Die Preise jetzt im Winter sind sehr moderat und die Bedienung, eine kleine Spanierin, sehr rührig. Am Nachmittag müssen wir dann noch einmal in die Stadt und einen Briefkasten suchen für eine Geburtstagskarte, die jetzt unbedingt abgeschickt werden muss. Den Rest des Tages verbringen wir dann daheim. Morgen soll das Wetter kippen, na, vielleicht bleiben wir ja verschont.


 

 

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