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Mittwoch, 27. Oktober 2010



auf der Fahrt nach Tavarnelle in Val di Pesa

Heute machen wir einen Ausflug ins 12km entfernte Tavarnelle in Val di Pesa, deren Name von den antiken Tavernen zur Rast und Stärkung abgeleitet ist und die sich entlang der Via Regia zwischen Florenz und Siena erstreckten.



der Marktplatz Piazza Matteotti in Tavarnelle

Kaum in Tavarnelle angekommen und auf dem Piazza Matteotti geparkt, bekommen wir einen großen Schrecken: Unsere Kamera macht nur noch fast weiße Fotos, egal wie sehr Herbert an den Einstellungen fummelt. Er macht wohl an die 10 Fotos, die aber alle gleichmäßig weiß ausfallen. Und irgendwann funktioniert wieder alles bestens und wie von selbst.



Straßeneindrücke der Stadt

Aber Tavarnelle hat nicht allzu viel zu bieten, finden wir. Auch geht heute wieder ein schneidend kalter Wind. Also bleiben wir nicht sehr lange, sondern fahren ins 3km entfernte Barberino Val d'Elsa. Die kurze Fahrt dorthin ist wieder zauberhaft und wir halten zweimal an für ein Foto.



weiter geht es nach Barberino Val d'Elsa



Blick auf die romanische Pfarrkirche Sant'Appiano

Barberino erhebt sich auf einer Anhöhe, und deren weitläufige Ummauerungen und mehrere Zugänge zeugen von der mittelalterlichen Vergangenheit des Ortes. Die winkligen und engen Gassen halten den kalten Wind von uns. Also einen solch gut erhaltenen historischen Ortskern haben wir noch nirgends gesehen. Kein einziges Haus ist verfallen, geschweige denn unbewohnt.



wir sind im historischen Kern der Ortschaft



Blick in die Via dell'Arco



eine weitere Ansicht der Pfarrkirche

Die romanische Pfarrkirche Sant'Appiano mit vier kreuzförmigen Pilastern, die zur antiken Taufkapelle gehörten, erhebt sich über dem Ortskern. Wir werfen auch einen Blick ins Innere der Kirche, das uns sehr gefällt. Alles ist klein und heimelig. Selbst richtige Kerzen brennen hier.



im Innern der Pfarrkirche



einer der Zugänge zum historischen Kern von Barberino



auf der Via Francesco da Barberino



jedes Haus ist hier bewohnt


 

Auf unserer Rückfahrt halten wir noch im Coop in Tavarnelle, wo wir das erstemal an einer automatischen Kasse bezahlen. Eine Mitarbeiterin kommt sehr freundlich und engagiert auf uns zu und zeigt uns das Zahlungsprinzip. Das Wechselgeld kommt dann an zwei Stellen (für Scheine und Münzen) aus dem Automaten gefallen. Bei einem Tee sitzen wir dann daheim und wärmen uns auf.

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