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Montag,  12. Oktober 2009
 

unser verunglücktes Wohnmobil

Am Freitag um 15 Uhr sind wir mal wieder stolze Besitzer eines Wohnmobils. Wir wollen zum Panzer fahren zwecks umräumen. Unterwegs fällt uns noch etwas ein, das wir den Wohnmobilhändler fragen wollen. Also kehren wir um und einen Kilometer vor dem Händler passiert es dann: Herbert muss einen Blackout gehabt haben und PENG fahren wir auf ein Auto auf. Er bremst zwar noch sehr stark, aber der Bremsweg reicht einfach nicht mehr aus. Wir sind entgeistert und verstehen die Welt nicht mehr. Der Händler und ein Freund von uns kommen vorbei und trösten uns. Alles läuft wie ein Film vor uns ab. Das Kühlwasser läuft aus und es scheint, als sei der Kühler kaputt. Gottseidank ist die GFK-Front nicht beschädigt, sondern nur die Stoßstange. Durch den ADAC lassen wir das Fahrzeug zur nächsten Mercedeswerkstatt schleppen.

Ein Meister ist noch dort und sagt uns, dass, wenn er am Samstag früh früh die Teile bestellt, diese am Montag geliefert seien. Am Samstag morgen macht Herbert sich mit unserem Freund ans Werk und die beiden bauen vorn schon mal alles aus, was defekt ist. Damit die Kosten so gering wie möglich bleiben und es am Montag schnell vorangehen kann. So wie es ausschaut, sind der Viskosekühler, der Wasserkühler, der Propeller für den Kühler und die Querverstrebung dahin. Der Querholm vorn hat auch einen Schlag mitbekommen, aber es schaut ganz so aus, als ob man diesen herausziehen könnte. Wir wollen die kaputte Stoßstange an ihren Bruchstellen neu laminieren und kaufen dafür Materialien im Baumarkt. Gottlob lässt uns Mercedes das gesamte Wochenende auf deren Gelände an unserem Fahrzeug herumwerkeln.

unsere zwei Schätzchen

Zwischenzeitlich holt Herbert auch den Panzer aufs Gelände, sodass Annette langsam mit dem Umräumen unserer Sachen vom Panzer in das neue Fahrzeug beginnen kann. Heute am Montag nun wird das Fahrzeug von Mercedes noch einmal gründlich untersucht, und es stellt sich heraus, dass sowohl die Wasserpumpe als auch die Pumpe für die Servolenkung einen Schlag mitbekommen haben. Der Meister spricht uns Mut zu und verspricht, dass sie bis Dienstag abend alles wieder gerichtet hätten. Wir sind gespannt, wie hoch die Rechnung ausfallen wird. Denn zu allem Übel hat der Wohnmobilhändler eine 5-Tageszulassung vermittelt, die keine Vollkaskoversicherung beinhaltet. Und so bleiben wir auch noch auf diesen Kosten sitzen. Nicht genug damit, dass wir den Panzer schon am Hals haben. Halb im Scherz sagen unsere Freunde uns, dass wir Deutschland besser so schnell als möglich verlassen, da uns derzeit irgendwie das Pech verfolgt.

wir packen unser Hab und Gut um


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