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Freitag, 11. November 2016



im Park, der uns eine Abkürzung nach Braga ist, kann man im Sommer Ruderboote ausleihen

So übel wird das Wetter heute gar nicht, aber weil für morgen der Regen ganz dick angekündigt ist, wollen wir noch so lange hier auf dem Camp ausharren, bis es wieder richtig gut wird. Annette ist mutig und wäscht ein paar Wäschestücke von Hand. Derweil ruft Herbert die älteste und jüngste seiner drei jüngeren Schwestern an, die heute Geburtstag haben. Am frühen Nachmittag wollen wir auch wieder nach Braga gehen. Das mit dem Chinesen lassen wir sein, als wir sehen, dass dort niemand ist bzw. isst. Wir bummeln dann wieder durch Braga, und frieren müssen wir heute auch nicht. Es geht wieder an diversen Kirchgebäuden vorbei. Uns gefällt Braga immer mehr. Die Stadt hat 180.000 Einwohner, aber hier und da sieht Braga richtig großstädtisch aus. Uns zieht es aber mehr in die alten Gassen. Wir landen am Ende auch wieder im Café A Brasileira. Auf dem Rückweg kaufen wir bei Pingo Doce noch zwei Doraden. Auf dem Hinweg hatten wir uns die schon angeschaut; da gab es noch fünf ganz große Fische. Die sind jetzt weg, also nehmen wir zwei kleinere, die es zusammen auf 1,4kg bringen. Eine Minute, nachdem wir zurück auf dem Camp sind, fängt es zu nieseln an. Also schnell die Wäsche von der Leine nehmen, die Elektropfanne raus und anfangen mit den Fischen. Drinnen wollen wir die Fettspritzer nämlich nicht haben. Es geht auch noch jede Menge Knoblauch und die restliche Zwiebel vom Endiviensalat mit in die Pfanne. Der Niesel ist hartnäckig, macht uns aber nicht allzu viel aus. Während die Fische brutzeln, kommen Leute aus Wuppertal, eigentlich Elberfeld, mit ihrem Wohnmobil mit Hänger hier an. Sie haben auch ein Kind. Mit ihnen kommen wir gleich mal ins Gespräch, wie es so ist mit Leuten aus NRW. Sie sind das erstemal in Portugal und  seit drei Monaten unterwegs. Heute sind sie eingereist. Wir schwärmen ihnen von Portugal vor. Herbert sagt ihnen, dass er gebürtig aus Wülfrath ist; das finden sie lustig. Ja ja, die Welt ist klein. So, jetzt müssen wir aber essen, sonst wird uns der Fisch zu trocken. Es bleibt dann noch einiges übrig vom Fisch, aber morgen früh schmeckt kalter gebratener Fisch noch mal so gut. Überall liegt dann die halbtrockene bzw. halbnasse Wäsche herum, als wir zu Bett gehen, aber das ist ja mal eine Ausnahme.



wir sind wieder in Braga unterwegs



überall werden Kastanien - Castanhas - geröstet



ein Blick auf die Igreja dos Congregados, eine der vielen Kirchen von Braga



so prächtig ist der Vorraum zur Kirche



ein Blick ins Innere der Kirche



wir gehen zurück zum Platz der Republik



Braga ist schön



ein Blick auf die Igreja do Hospital de São Marcos



auf der Rua São João



dieses Geschäft ist ganz auf das Nationalgericht - Kabeljau(Bacalhau)- spezialisiert



Annette schaut sich mal die vielen Tischdecken an



am Ende findet man uns wieder hier, im Café A Brasileira



wieder ein Tischchen am Fenster



alles für 3 EUR



zuerst gehen ein paar Kartoffeln in die Elektropfanne . . .



. . . dann die Doraden

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