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Montag, 28. November 2016



Sonne schon am frühen Morgen

Sonnenschein am Morgen. Die ersten Surfer sind auch schon im Wasser. Wir merken, dass wir jetzt immer südlicher kommen; weder sind die Nächte noch bitterkalt, noch die Morgen. Wir wollen heute noch weiter südlich kommen und gehen auf die Autobahn, die uns weiträumig um Lissabon führen wird. Zuerst geht es auf die A21 und die A8, die uns bis an die große Brücke über den Tejo, die Ponte Vasco da Gama, bringt und uns 5,25 EUR kostet. Die Brücke selbst kostet in südlicher Richtung nichts. Wir sind immer wieder fasziniert, welche Ausmaße der Rio Tejo hier in Lissabon hat, wie das offene Meer. Die Brücke ist gut 17km lang (später lesen wir, dass sie die längste Brücke Europas ist); es ist das erstemal, dass wir drüberfahren. Der Blick auf das EXPO-Gelände (Expo 1998) ist grandios. Es ist auch immer ein erhebendes Gefühl, auf Lissabon zu schauen. Die Stadt, die auf sieben Hügeln gebaut ist und sehr in die Fläche geht und doch nur gut eine halbe Million Einwohner hat. Eine eher kleine Hauptstadt. Unsere Lieblingsstadt. Irgendwann sind wir also drüber über die Ponte Vasco da Gama, und irgendwann später müssen wir ein neues Ticket ziehen (nochmal 10,35 EUR).



es geht über die Ponte Vasco da Gama



ein Blick auf das EXPO-Gelände von 1998, heute modernes Wohngebiet



die Ponte Vadco da Gama ist die längste Brücke Europas - es geht über den Rio Tejo

Wir sind nun auf der A12, später auf der A2 SUL. Also Süden. Wenig später erreichen wir den Alentejo, die Region nördlich der Algarve. Und schon sehen wir die allerersten Störche dieser Reise. Sie haben ihre Nester auf den Strommasten, und zwar etliche Nester auf jedem Mast. Wir freuen uns immer, wenn wir Störche sehen. Unser heutiges Ziel ist Alcácer do Sal, weil die Sonne lacht und weil wir nicht den ganzen Tag auf der Straße verbringen wollen. Dort angekommen können wir schön draußen sitzen und Sonne tanken. Ein portugiesisches älteres Paar ist hier in ihrem Wohnmobil, und der Mann sagt uns auf französisch, dass abends alles schön weihnachtlich erleuchtet ist. Wir verbringen einen schönen Nachmittag hier draußen, aber als wir gegen 17 Uhr nach drinnen gehen, wo es 28°C hat, sind wir so am frieren, als hätten wir einen Sonnenstich. Wir essen zu Abend, Friesentopf (Sahnehering) mit Pellkartoffeln und gehen nach dem Abwasch nach Alcácer hinein. Wirklich alles toll beleuchtet. Alle 30 Meter kommt ein Weihnachtsmotiv. Es ist auch überhaupt nicht kalt draußen. Jetzt läuft das Wasser aus dem Rio Sado auch schon wieder ab; am Nachmittag kam die Flut und hob den Pegel. Es ist immer ein tolles Plätzchen hier in Alcácer do Sal.



hier wohnen die Störche - ein erster Gruß im Alentejo



Ankunft in Alcácer do Sal



diesen Blick haben wir von unserem Platz aus


 



abends gehen wir los in den Ort



alles so schön beleuchtet in Alcácer do Sal


 


 


 



diese Fußgängerbrücke, die über den Rio Sado geht, bringt uns wieder heim



unsere Tagesroute ca. 133km

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