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Dienstag, 15. November 2016



Blick auf Amarante

Nach langer Zeit hören wir heute früh mal wieder einen Hahn krähen. Die Nacht war auch ganz schön kalt; morgens haben wir nur 11°C an Bord. Die Heizung läuft jeden Morgen auf Hochtouren; die Sonne kommt recht bald und mit ihr auch die ersten Läufer, die sich auf den Parcours begeben. Es wird wieder ein herrlicher Tag. So gegen 11 Uhr gehen wir mal nach Amarante hinein. Schön, wie hier überall das Weinlaub in allen Herbstfarben zu sehen ist. Amarante ist für seinen Wein wohlbekannt. Wir gehen jetzt zuerst mal zu der neuen Autobrücke, von der aus wir den besten Blick auf Amarante und den Rio Tâmega haben. Das Wasser ist ganz ruhig. Vielleicht ist jetzt die beste Jahreszeit, um Amarante einen Besuch abzustatten.



unten am Rio Tâmega geht ein Fußweg her

Ein Fußweg führt direkt unten am Fluss entlang. Das Laub raschelt an unseren Füßen. Dann nehmen wir eine alte Treppe, die uns zur alten Brücke, der Ponte São Gonçãlo, bringt. Von hier ist es nicht weit zum Convento de São Gonçãlo, dem Kloster. Drinnen ziemlich pompös mit kiloweise Gold verziert. Zum Klosterkomplex gehören zwei Kreuzgänge, die aber völlig im Schatten liegen. Wir bummeln dann noch etwas durch die kleine Geschäftsstraße. Manche Häuser sehen recht hübsch aus, die Geschäfte auch. Dann stellt sich auch die Frage, in welches Café wir einkehren sollen. In das neben dem Kloster, das auf der Rota dos Cafés com História de Portugal liegt? Das ist uns zu groß. Am Ende kehren wir ins Café Moinha ein mit Blick auf den Rio Tâmega. Dann machen wir uns auch schon auf den Heimweg. Bei uns am Parkplatz können wir noch den ganzen Tag draußen in der Sonne sitzen. Wenn nur die vielen Fliegen nicht wären, die uns den schönen Tag etwas verleiden. Annette begibt sich auch noch auf den Parcours, aber nur als Schnellgeherin, nicht als Läuferin. Vier große Runden. Es ist ein herrliches Plätzchen hier, und wir sind froh, nicht schon weitergefahren zu sein zum nächsten Ort. Was das angeht, lassen wir uns eh immer treiben und haben keine festen Routen im Kopf.



das Convento de São Gonçãlo dominiert den ganzen Ort



es gibt auch diesen Kreuzgang



dieses Café liegt auf der Rota dos Cafés com História de Portugal



diese Figur sitzt im Café



die dreibogige Ponte São Gonçãlo ist aus dem Jahre 1790



wir wandeln durch die kleine Geschäftsstraße von Amarante


 



auf der Ponte São Gonçãlo



Amarante ist idyllisch gelegen



in dieses Café kehren wir dann noch ein



wir machen uns auf den Rückweg



den Nachmittag können wir in der Sonne verbringen



Annette dreht noch ein paar Runden auf dem Parcours

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