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Sonntag, 16. November 2014



wir rüsten alles auf LED um - die Lampen, die im Foto gerade brennen, sind schon LEDs

Um 7 Uhr sitzt Annette schon wieder da und beschreibt den gestrigen Fado-Abend. Es ist noch viel zu früh am Morgen, aber sie will es schreiben, noch bevor der Tag anbricht, denn dann geht es immer am besten. In der Unruhe des Tages oder gar am frühen Abend, die Zeit, in der die meisten anderen ihren "Weblog" schreiben, würde bei Annette nur Murks herauskommen. Und Murks ist nicht ihr Fall. Wenn Murks, dann lieber gar nicht erst anfangen damit. Eisern schreibt sie erst die 5 Textblöcke auf deutsch und dann auf englisch. Als Herbert um 9 Uhr aufsteht, geht sein erster Blick zum Ladeautomaten: Dieser zeigt 90% Bordstrom; scheint also alles wieder gut zu sein. Wir schauen uns jetzt erstmal die Videos an, die Herbert gestern von den Fado-Auftritten gemacht hat. Er will zwei davon im Laufe des Tages ins Netz stellen, aber dazu kommt er dann doch nicht. Nach dem Frühstück setzen wir uns nach draußen, wo schon Yvonne und Ingemar sind. Sie sagen, dass sie, selbst wenn es dasselbe Ensemble sein sollte, sofort wieder zu einem Fado-Abend gehen würden. Sie sind uns immer noch so dankbar, dass wir einen Tisch bestellt hatten, aber das war doch alles nur ein günstiger Zufall. Die beiden fahren jetzt mit dem Fahrrad zum Ankerfriedhof in Pedras d'el Rei, ganz in der Nähe von hier. Die Sonne geht ein wenig weg, und bei Annette kommt jetzt die Müdigkeit voll durch. Sie legt sich aufs Bett und schläft. Am Nachmittag wollen wir eigentlich ein paar Schritte tun, aber es sieht draußen so ungemütlich aus. Bleiben wir lieber hier, aber dann laufen uns die beiden Deutschen über den Weg, die hier auch mit einem Phoenix stehen. Dabei erfahren wir, dass der Mann unter anderem auch Solarkoffer baut und verkauft, und auch LED-Lampen. Eine Lampe kostet bei ihm nur 2,50 EUR. Das ist doch die Gelegenheit, heute (fast) alle unsere Strahlerlampen auf LED umzurüsten. Der Mann, Dieter, sagt uns, dass er uns ja mal zwei Stück einsetzen kann, damit wir abends sehen, wie deren Licht ist. Nach den zwei Stück sagt Herbert ihm, dass er die anderen Lampen jetzt auch alle ersetzen soll, außer denen im Alkoven, weil das eh nur unser Keller ist. Währenddessen sitzt Annette bei Dieters Frau Petra. Der Aufbau von deren Phoenix ist sehr ähnlich zu unserem, aber 1m kürzer. Die beiden leben auch ganzjährig im Wohnmobil. Es sind bestimmt zwei Stunden, die Annette bei der Petra bleibt. Abends haben wir dann in unserem Phoenix überall die neuen LEDs an. Im Bad und in der Küche haben wir Kaltlicht (weiß) genommen, damit es hell genug ist. Alle anderen Lampen sind leicht gelblich und werfen ein viel wärmeres Licht. Gell, LED muss man nicht mehr erklären, die hat jeder schon längst selbst bei sich an Bord. Heute Abend gehen wir früh zu Bett.

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