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Montag, 24. November 2014



jetzt haben wir Tavira von allen Brücken aus gesehen und fotografiert

Heute haben wir wieder Glück mit dem Wetter, und so können wir heute weiterziehen. Es dauert dann noch bis halb elf, bis wir loskommen. Wir wollen ja noch zu diesem Campingplatz in Fuente Salgada an der N125, um dort unsere Tanks zu leeren und zu füllen. Vier Euros haben wir da zu bezahlen, und die junge Frau an der Rezeption spricht nur französisch. Richtig ungewohnt ist das. Also: Seulement Vidange, s'îl vous plait. Unsere Tanks sind brechend voll, und dementsprechend lange dauert das ganze. Dann sind wir fertig und auf der N125 in Richtung Westen.



auf dem Campingplatz von Tavira entleeren und füllen wir noch alle Tanks



weiter geht es auf der N125, der Nationalstraße

Der Himmel ist dann zwar noch recht bedeckt, aber das Licht wirft ein schönes Licht auf die weißen Häuser. Nur gut, dass wir nicht gestern im Regen gefahren sind. Würden wir nie freiwillig machen, wenn es sich vermeiden lässt. Die Orangenbäume auf den Plantagen tragen so viele Orangen, und so viele Stände, an denen Orangen verkauft werden, haben wir noch in keinem Jahr gesehen wir heute. Wir durchfahren dann Olhão und auch Faro, und man muss immer sehr aufpassen, dass man sich in Faro vor lauter Kreisverkehren nicht verfährt. 



Durchfahrt durch Luz de Tavira



wir erreichen und durchfahren Faro

Die Beschilderung in Faro ist auch immer so doof und ehe wir uns versehen, landen wir am Flughafen von Faro und fahren aber immer weiter in der richtigen Himmelsrichtung. Es geht durch Marschland, bis wir an einer schmalen Brücke landen, die einspurig ist und mit einer Ampel geregelt wird. Wo sind wir denn hier gelandet? Auf der anderen Seite der Brücke sehen wir das Meer, das tobt und rauscht. Praia de Faro - so begrüßt uns ein Schild. Auch ist immerzu der Name Montenegro zu lesen. Wir steigen aus und schauen uns ein wenig um, aber Annette hat ein schlechtes Gewissen, weil die Brücke doch nur für 3,5t zugelassen war. Was, wenn jetzt die Polizei kommt und uns eine Strafzahlung aufbrummt?



über diese schmale Brücke geht es und dann landen wir am Praia de Faro


 



das Meer rauscht und ist laut



hier ist bestimmt viel los im Sommer


 



wieder geht es über die Brücke

Wir müssen dann auch wieder ganz zurückfahren. Vorbei am Flughafen, bis wir irgendwann wieder auf die N125 stoßen. Im Dorf Patã kaufen auch wir dann ein paar Orangen und Mandarinen für insgesamt 6,50 EUR. Wie die riechen, als wir sie erstmal ins Fahrerhaus legen. Dann erreichen wir Guia, halten beim Elefante Azul und waschen unseren Phoenix. Als wir weiterfahren, halten wir die Augen auf, weil nämlich der Hubert uns erzählt hat, dass es in Guia einen neuen Stellplatz gibt. Zwei EUR die Nacht plus Strom. Er soll direkt an der N125 liegen, und dann sehen wir ihn am Ortsende von Guia, am Kilometerstein 64. Als wir Alcantarilha erreichen und durchfahren, ist der Himmel schon wieder ganz dunkel, was aber toll aussieht. Und immer noch so viele Orangenstände. Jetzt noch durch Lagoa und dann kommen wir unseren Ziel immer näher. Wir hatten ja auch überlegt, mal in Quarteira zu bleiben, hinter Faro, aber das haben wir dann doch verworfen. Wir füllen auch schnell noch eine der Gasflaschen auf. Gastankstellen gibt es in Portugal ja zuhauf.



heute sehen wir etliche Stände entlang der N125, an denen Orangen und Mandarinen verkauft werden


 



so, wir haben auch welche gekauft



in Guia waschen wir den Phoenix



ein Blick auf Alcantarilha



wie oft sich heute die Wolken am Himmel verändern



es geht über den Rio Arade

So, jetzt noch über den Rio Arade und den Ribeira de Boina und dann biegen wir ab nach Praia da Rocha. Unser Ziel ist einer der beiden Parkplätze in Praia da Rocha, wo immer ein paar Wohnmobile stehen. Mei, was für eine Hitze, als wir aussteigen. Wie im Sommer, herrlich. Wir setzen uns gleich nach draußen und erholen uns von der Fahrt. Jetzt ist es halb vier. Wir probieren auch ein paar Mandarinen. Wie süß die sind. Und haben kaum Kerne. Also man kann die Orangen und Mandarinen immer getrost kaufen am Straßenrand, und die Einheimischen sind bestimmt froh, wenn sie ein paar Euros verdienen können. Wenig später reist ein Wohnmobil ab von hier. Herbert will den Phoenix schnell auf den freigewordenen Platz stellen, und das machen wir dann auch. Jetzt haben wir die Sonne den ganzen Tag vor unserer Haustür; für den Fall, dass die Temperaturen mal abfallen. Wir essen früh zu Abend und schauen uns im ZDF den Film "Das Zeugenhaus" an. Es ist total hell hier, als wir zu Bett gehen. Hier sind doch so viele Laternen. Aber das ist auch mal ganz schön.


 



gleich haben wir unser Ziel in Praia da Rocha erreicht


 



wir können noch einige Zeit draußen sitzen und uns erholen



unsere Tagesroute ca. 103km

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