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Mittwoch, 05. November 2014



auf der Ausfallstraße von Vila Real de Santo António

Weil in Castro Marim am 2. Samstag eines jeden Monats großer Markt ist und der Stellplatz dafür von Freitag 20 Uhr bis Samstag 16 Uhr freigeräumt werden muss, wir also eh von hier wegmüssten, können wir auch schon heute abreisen. An solchen Markttagen, an denen sich die Marktstände auf dem Stellplatz und dem großen Parkplatz vor dem Corvo-Supermarkt erstrecken, erkennt man Castro Marim nicht wieder, so viel Trubel herrscht dann. Bevor wir jetzt weiterfahren, läuft Annette nochmal zum Corvo und kauft mehrere Kilo dieser Äpfel und auch einen Sack Kartoffeln. Und dann noch Karotten für eine Kartoffel-Bohnensuppe. Dann entleeren wir noch die Tanks und los geht es.



bei BP gleich hinter Santo António füllen wir unsere Gasflaschen

In Vila Real de Santo António halten wir beim Lidl, wo wir noch zwei Vollkornbrote kaufen. Dann geht es auf die N125, die Nationalstraße, und Richtung Westen. Hinter der Stadt halten wir bei BP, um Gas zu tanken. Dann geht es vorbei an Altura und Cabanas, und auch Tavira sehen wir, als wir über die Brücke fahren, die über den Rio Gilão geht. Jetzt noch zum Aldi, der hinter Tavira direkt an der N125 liegt. Von dort aus fahren wir nach Santa Luzia, und vielleicht können wir an der Lagune parken, wie man es so viele Jahre lang tun konnte.



weiter geht es auf der N125, der Nationalstraße



vorbei geht es an Cabanas - nur gut, dass der Esel nicht echt ist und nicht ziehen muss



bei Tavira geht es über den Rio Gilão

Santa Luzia zeigt sich heute wieder von ihrer hübschesten Seite, als wir die Promenadenstraße entlangfahren. Santa Luzia ist klein und beschaulich und liegt an der Lagune. Dann sehen wir erstmal die Fläche, wo auch immer ein paar Wohnmobile stehen. Wir fahren aber erstmal weiter zum Parkplatz an der Lagune. Dort sehen wir einen Schlagbaum und dass dort niemand steht, auch kein Auto. Man soll ein Ticket ziehen, aber aus der Preistafel werden wir nicht richtig schlau. Drehen wir also um und fahren zurück zu der Fläche, wo die anderen Wohnmobile stehen. Eine Platz in der ersten Reihe bekommen wir zwar nicht - da stehen hauptsächlich Engländer und Franzosen - aber wir können dennoch ein nettes Plätzchen ergattern. Kaum, dass wir stehen, fährt ein Schwede weg, sodass wir dessen Platz einnehmen können. Am Rand der Fläche, aber aus unserem Seitenfenster können wir trotzdem die Lagune sehen.



in Santa Luzia, unserem heutigen Ziel, geht es an der Promenade entlang


 



auf dieser Fläche außerhalb von Santa Luzia stehen auch immer Wohnmobile, aber wir fahren erstmal daran vorbei



so stehen wir für fünf Minuten und parken dann gleich um

Dann spinnt unsere Wasserpumpe mal wieder und läuft nicht richtig. Das hatten wir Anfang des Jahres oft, dass wir bis zu zwei Minuten warten mussten, bis das Wasser endlich kommt. Als wir Ende Juni bei Phoenix in Aschbach waren, hatten wir den typischen Vorführeffekt. Die Pumpe lief tadellos, und so hatten sie uns ein Rückschlagventil eingebaut. Danach lief die Pumpe monatelang gut bis vor wenigen Tagen, als das alte Symptom wieder auftauchte. Aber in Calpe hatten wir ja von Wolfgang und Meli eine nagelneue Pumpe abgekauft. Die wollen wir jetzt einbauen. Annette macht schnell noch ein Foto, damit wir wissen, wo welches Kabel hingehört.



Herbert baut die neue Wasserpumpe ein

Wolfgang hatte uns noch gesagt, dass man nur die vier Schrauben lösen müsse und das rote und das schwarze Kabel abziehen und dort gingen dann die beiden neuen Kabel dran. Ist auch alles gar nicht schwer, aber verdammt . . . wann greift denn . . . endlich die . . . verflixte erste . . . Schraube. Die Pumpe wird immer schwerer in der einen Hand, währen die andere mit dem Schraubenzieher hantiert. Wir kommen gerade so mit dem ausgestreckten Arm ganz hinten an der Wand dran, wo die Pumpe befestigt wird. Dann ist es geschafft und das Wasser bzw. die neue Pumpe läuft einwandfrei. Sie ist nur etwas laut, aber das ist uns jetzt egal. Hauptsache nichts ist mehr kaputt. Jetzt können wir uns noch schön nach draußen setzen, wo uns die Sonne wärmt, aber ein ziemlicher Wind geht. Am späten Nachmittag schält und schnippelt Annette alles für den Eintopf. Die Kartoffeln haben einen ganz erdigen Geruch und färben gelblich auf die Finger ab. Am frühen Abend essen wir uns den Eintopf. Anschließend geht Herbert mit der Kamera los und macht noch ein paar Fotos, während die Sonne untergeht. Auf seinem Rückweg kommt er mit Nachbarn ins Gespräch. Es sind Schweden, die auch dauerhaft unterwegs sind. Sie haben aber ein deutsches Autokennzeichen. Abends ist es hier dann sehr ruhig. Kein Autolärm, keine bellenden Hunde, nur der stille Vollmond. Es gefällt uns hier sehr gut.



später schnippelt Annette alles für den Eintopf



bei Ebbe liegen alle Boote auf dem Bauch



ein Blick auf die Promenade, die an unserem Platz vorbeigeht



was für kleine Kunstwerke man aus Steinen zaubern kann


 



unsere Tagesroute ca. 35km

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