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Montag, 12. November 2012

 Ankunft beim Waschsalon

Wir müssen heute unbedingt die Tanks leeren, und genauso müssen wir auch unbedingt mal wieder in einen Waschsalon. Stellt sich die Frage, ob wir uns wieder in den Yachthafen von Praia da Rocha stellen und in den Waschsalon im Hafen gehen, oder nach Lagos fahren und alles dort erledigen. Annette würde lieber nach Lagos fahren, allein schon weil es im Yachthafen mittlerweile richtig voll ist von Wohnmobilen. Und auch als Tapetenwechsel. Also fahren wir recht früh morgens, um 9 Uhr Ortszeit, los. Und wie es der Zufall will und wir gerade auf die Hauptstraße abbiegen, sehen wir doch direkt vor uns die beiden Nordseeleute. Sie sehen uns auch, und weil die Straße ganz menschen- und autoleer ist, fahren sie so langsam, dass wir auf der Überholspur neben ihnen her fahren und bei heruntergelassener Fensterscheibe Hallo sagen können. Die beiden sind jetzt auf dem Weg nach Albufeira und Faro. Und wir in entgegengesetzter Richtung.

 im Supermarkt ist der Waschsalon

Kurz vor Lagos kaufen wir auf der N125 wieder zwei Säcke Orangen, ziemlich große Früchte diesmal, aber später merken wir, dass sie nicht so süß sind wie beim letztenmal. So, und dann heißt es, Motorroller raus, Wäsche sortieren, Kleingeld und Waschpulver zurechtlegen und los zum Waschsalon. Der Stellplatz am Stadion von Lagos ist auch schon wieder recht voll und wir fragen uns, wie man in ein paar Jahren überhaupt noch mit dem Wohnmobil reisen will, wenn so viele Fahrzeuge auf den Straßen sind?

 schnell alles reinstopfen

Die Waschmaschine läuft dann laut Programm 28 Minuten, die wir uns ja irgendwo vertreiben müssen. Gehen wir doch wieder zu den Gartenzwergen, die als übernächste Nachbarn vom Waschsalon ihre Räumlichkeiten haben. Eine Deutsche, die ein Café betreibt. Aber das Café existiert gar nicht mehr; die Räumlichkeiten stehen zum Verkauf. "Aus Krankheitsgründen geschlossen", lesen wir in drei Sprachen auf einem Schild. Aber die ganze Sache hat sich wohl nicht mehr gerechnet, das glauben wir eher. Also tun wir ein paar Schritte durch die Straßen in der Umgebung, kommen nach einer halben Stunde wieder, aber die Waschmaschine ist noch in vollem Einsatz; die Zeitangabe ganz falsch. Am Ende läuft die Maschine eine ganze Stunde lang, aber umso besser für die Wäsche.

 während die Maschine läuft, vertreiben wir uns die Wartezeit in den Gassen von Lagos

Blick auf Lagos im Grünen

 Eindrücke von Lagos

 wir müssen ewig warten, bis alles fertig ist

Zurück fahren wir wieder an der Promenade von Lagos entlang, was immer eine sehr hübsche Fahrt ist. Am Platz spannen wir dann die Wäscheleine zwischen zwei aufgestellte Hinweisschilder, Annette hängt alles auf und wir haben wieder frei. Herbert geht ins Internet, was ja hier frei ist und Annette liest weiter im Buch September Girls, von Maureen Lee. Am Anfang mochte sie das Buch gar nicht, aber jetzt gefällt es ihr ganz gut. Es beginnt in 1920 in England. Abends müssen die Wohnmobile wieder schauen, wo sie bleiben können, denn einen freien Platz gibt es längst keinen mehr.

zurück fahren wir an der Promenade entlang

 links sehen wir die fast hundertjährige Markthalle

zwischen zwei Schilder spannen wir die Leine

 die Wäsche flattert im Wind



unsere Tagesroute ca. 25km

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