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Freitag, 16. November 2012

 wir verbringen den Regentag an Bord

Es ist ein Regentag von früh bis spät. Und im Regen wollen wir unmöglich weiterfahren, denn anderswo würden wir auch keinen Schritt vor die Tür setzen. Und warum sollten wir uns im Regen das Wohnmobil von oben bis unten verdrecken lassen? Also bleiben wir einfach daheim. Was uns heute auffällt, ist, dass den ganzen Tag Sirenen zu hören sind. Obwohl man nicht mal in einer Großstadt die Sirenen so oft hören würde. Der ohrenbetäubende Ton reißt einfach nicht ab und irgendwann gewöhnen wir uns daran. Abends sehen wir dann in der Tagesschau, dass es in der Algarve, und zwar in Silves, etwa 35km von hier, einen Tornado gegeben hat. Jetzt dämmert es uns auch, warum den ganzen Tag die Sirenen gingen. Im Internet sehen wir dann Fotos von den verheerenden Ausmaßen, die der Tornado hatte. Autos und Wohnmobile wurden mehrere Meter in die Luft gewirbelt und dann auf den Boden geknallt. Ein Wohnmobil sehen wir, das halb schräg auf dem Kopf steht, mit abgerissenem Dach und überall verstreuten Möbelteilen. Der Tornado hat auch das Dach der neuen Schwimmhalle stark beschädigt, und gerade beim Schwimmbad stehen immer so viele Wohnmobile. Schrecklich, wir unberechenbar die Natur geworden ist, wobei man sich an die ständigen Überschwemmungen ja mittlerweile gewöhnt hat.

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