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Samstag, 10. November 2012



wir nehmen eine Abkürzung querfeldein zum Sankt-Martinsmarkt in Portimão

Für 11 Uhr haben wir uns mit den beiden Nordseeleuten verabredet, und pünktlich stehen sie vor unserer Türe. Aber wir kamen mittlerweile zu dem Schluss, dass es für die beiden vielleicht doch zu weit ist zu Fuß. sie sind keine guten Fußgänger, und die Strecke ist gut und gern 3km lang. Das sagen wir ihnen, und sie fahren dann mit ihrem Wohnmobil zum Ausstellungsgelände. Derweil laufen wir beide los nach Portimão, nehmen diesmal eine Abkürzung quer durchs Gelände und auch öde Wohngebiete. Hinter der Eisenbrücke am Hafen von Portimão sehen wir dann auch schon das große Riesenrad; geschafft, denken wir uns, aber denkste, wir müssen in einem riesigen Bogen um die Eisenbahnschiene herumlaufen.



vorbei am Hafen geht es



Ankunft am Ausstellungsgelände

Am Ausstellungsgelände angekommen, sehen wir deren Wohnmobil auf dem Parkplatz und laufen den beiden zwischen den Marktständen direkt in die Arme. Aber vom Sankt-Martinsmarkt hatten wir uns etwas besseres erwartet, zumal es im Veranstaltungsplan geheißen hatte, dass man sich den Markt in diesem Herbst auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Heuer feiert der Markt sein 350. Jubiläum, denn der Sankt-Martinsmarkt geht auf das Jahr 1662 zurück. Man würde traditionelle Stände vorfinden mit landwirtschaftlichen Produkten, Lederwaren usw. Aber der Markt unterscheidet sich überhaupt nicht von anderen Märkten, die hier an jedem Wochenende in jedem Ort stattfinden. Oder vielleicht doch: Es gibt einen ziemlich großen Rummelplatz mit Fahrgeschäften, Imbissbuden usw. Nur gut, dass es noch zu früh am Tag ist, als dass jetzt schon die Musik überall aus den Lautsprechern plärrt.



alle Stände bauen sich auf, und der Himmel zieht sich zu



im Eingangsbereich werden geröstete Kastanien verkauft



es riecht schon wie Weihnachten



das süße Spritzgebäck fehlt auch nicht

Wir setzen uns dann recht bald an eine der Imbißstände und warten auf die beiden anderen, wie wir es verabredet hatten. Sitzen dann zusammen, trinken etwas und reden. Der Himmel zieht sich ganz zu, wird zwischendurch richtig dunkel und bringt kalte Luft. Lange bleiben wir nicht mehr, sondern machen uns auf den Rückweg. Die beiden würden uns auch im Wohnmobil mitnehmen, aber wir wollen wieder zu Fuß gehen. (Es waren 4,3km zu fahren laut Navi.) Wir marschieren wieder quer durch Portimão und kommen dabei an der neuen modernen Markthalle vorbei, werfen auch mal einen Blick hinein.



auf unserem Heimweg schauen wir noch in die große Markthalle von Portimão



die großen Fische gibt es für 1 EUR/kg - schlimm, dass sie für so wenig Geld überhaupt aus dem Meer gezerrt werden

Wieder daheim angekommen, hängt ein Zettel an unserer Türe von den beiden. Sie stehen jetzt auf dem Stellplatz am Yachthafen, weil bei uns kein Platz mehr war. Na, heute ist Samstag, und da sind auch immer viele Portugiesen mit ihren Wohnmobilen unterwegs. Wir überlegen kurz, ob wir noch draußen sitzen sollen, aber das Wetter weiß nicht, was es will, und so gehen und bleiben wir bei uns an Bord. Abends kommen auch ein paar Regenschauer herunter, aber morgen können wir hoffentlich auf den Flohmarkt in Ferragudo gehen, der direkt am Flussufer sein soll.



in der Gemüseabteilung riecht es immer so schön würzig

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