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Mittwoch, 21. November 2012



wir sind auf dem Weg zum Praia do Zavial

Das Wetter meint es gut mit uns, wofür wir dankbar sind. Um 13 Uhr sind wir bereit für einen Rundweg über den Praia do Zavial, den wir von früher her kennen, und über das Dorf Hortas do Tabual. Der Weg zum Praia do Zavial ist leicht zu bewältigen, es geht fast ebenerdig dahin. Auch dort stehen ein paar Wohnmobile, richtig alte Kisten, in die Annette keinen Fuß setzen, geschweige darin schlafen würde. Die Leute, denen diese Fahrzeuge gehören, sehen nicht minder abgerissen aus.



am Praia do Zavial stehen auch ein paar Wohnmobile



Blick vom Restaurant aus



hier am Praia do Zavial kann man auch gut surfen

Die Bucht selbst ist auch recht schön, aber wir finden mittlerweile den Praia da Ingrina besser, schon wegen der vielen Palmen. Hier ist dafür das Restaurant sehr hübsch und erinnert mit dem vielen Holz an der Fassade eher an eine Hütte in den Alpen. Auch drinnen sieht alles sehr gemütlich aus. Es ist auch geöffnet, aber wir wollen ja weitermarschieren auf unserem Weg.



das Restaurant würde auch gut auf die Alm passen

Puh, sobald Praia do Zavial hinter uns liegt, geht die Straße steil bergan ins Dorf Hortas do Tabual. Die drei Tage Regen, die wir an Bord ausharren mussten, merken wir jetzt, denn wir sind richtig aus der Form geraten. Schnaufen und hieven uns den Berg hoch. Das Dorf ist dann richtig ländlich mit Hühnern und allem, was man an der Algarve nicht mehr so oft vorfindet. Die Sonne lacht, aber die Luft ist kalt, was recht tückisch ist, denn wir sind ja so ins Schwitzen gekommen. Dann geht die Straße wieder ebenerdig dahin, bis wir nach einiger Zeit nach links abbiegen, um wieder zum Praia da Ingrina zurückzukehren.



jetzt geht es lange Zeit nur bergan



hier und da gibt es ein paar Pensionen



die Landschaft ist herrlich grün und hügelig

Die Landschaft ist sehr schön, alles so grün und hügelig, und in der Ferne können wir sogar Vila do Bispo und Sagres sehen, die ja gar nicht so fern sind. Das letzte Stück Weg zieht sich dann aber ewig hin, obwohl wir die ganze Zeit schon das Meer und die Bucht vor der Nase haben. Als wir daheim ankommen, ist es 15:30 Uhr und zu kalt, um noch draußen sitzen zu können. Jetzt freuen wir uns auf die Gemütlichkeit an Bord; Annette holt die Teetassen mit den Stövchen heraus und eröffnet die Wintersaison. Wir schätzen, dass der gesamte Rundweg etwas über 6 Kilometer betragen hat, aber wegen der Hügeligkeit schwieriger zu bewältigen war als würden wir zum Leuchtturm am Cabo de São Vicente (bei Sagres) gelaufen sein.



solche Farben hat nur die Natur



wieder daheim machen wir es uns gemütlich

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