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Freitag, 23. November 2012

am Praia da Ingrina

Was wir heute nicht alles tun wollten, eine große Wanderrunde gehen und vorher oder nachher unbedingt die Haare schneiden. Aber stattdessen tun wir heute fast keinen Schritt aus der Tür. Es kommt folgendermaßen: Die beiden Karlsruher, sie heißen übrigens Susanne und Harald, hatten uns erzählt, dass sie schon längere Zeit auf der Suche nach einem kleinen Häuschen seien und dafür auf Immobilienseiten eine Suchfunktion eingegeben hätten. Mit einem Limit von 50.000 EUR, und dass man für dieses Geld fast nur Schrottimmobilien angeboten bekäme. In Baden-Württemberg jedenfalls gäbe es immer null Ergebnisse.

das Restaurant am Strand hat schon geschlossen für die Winterzeit

Aber Herbert, der Internetfuchs, findet auf ebay ein kleines Haus, Fachwerkhaus, das völlig neu aufgebaut wurde und an dem noch wenige Restarbeiten fehlen. Auf einem Grundstück von 1.400qm. Für knapp 30.000 EUR. An der Elbe in Sachsen-Anhalt. Das will er dem Harald schnell zeigen, denn den beiden ist der Internetzugang abgelaufen. Und wir haben hier ja sogar ein freies WIFI, das ohne extra Antenne aber nicht zu erreichen ist. Und so kommt Harald zu uns an Bord und wir kommen wieder so doll ins Erzählen wie die anderen Tage. Zeigen ihm dann noch diese und jene Fotos von Portugal und die Zeit geht dahin. Später kommt noch Susanne dazu; Annette kocht Kaffee und so sitzen wir bis vier Uhr. Dann muss Harald sich aber aufrappeln; er will mit dem Motorroller noch entweder zum Intermarché in Budens oder, wenn er da nicht fündig wird, zu Vodafone in Lagos, seinen Internetzugang wieder aufleben lassen. Wir geben ihm 10 EUR mit und unsere Vodafone-Accountnummer, denn unser Vodafone läuft nur noch bis 13. Dezember. Und wenn man weiteres Geld draufbucht, läuft der Zeitraum nahtlos für weitere 24 Tage. So war es im letzen Jahr. Aber jetzt ist alles anders: Die nächsten 24 Tage laufen schon ab heute, also gelten die heute aufgebuchten 10 EUR auch nur bis 17. Dezember. Sehr witzig, das ganze. Na, die Firmen wissen schon, wie sie dem Kunden am besten das Geld aus der Tasche ziehen. Aber jetzt wissen wir zumindest, dass man nicht extra zu einem Vodafone-Laden muss, sondern in jedem sogenannten Payshop Guthaben aufladen lassen kann. Denn Payshops sind recht häufig anzufinden. Wir gehen dann nochmal zum Strand hinunter, um des Laufens willen, aber der Himmel ist ganz bedeckt. Und für die nächsten Tage sieht die Wetterkarte nicht allzu vielversprechend aus. Dieser Winter wird, was das Wetter angeht, wohl nicht so ein grandioser wie der letzte.

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