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Sonntag, 04. November 2012

 gerade ist ein Kreuzfahrtschiff nach Portimão gekommen

Das stehende Wasser ist schon recht gut wieder abgelaufen, und wir wollen am Vormittag von hier wegfahren, denn die Umgebung gibt ja auch nicht viel her, aber dann fängt der Regen wieder an, prasselt aufs Dach, drückt uns aufs Gemüt und überschwemmt wieder allen von neuem. Ach, so ein Mist, als wären wir nicht schon genug deprimiert. Denn der November ist ja immer der schrecklichste Monat im ganzen Jahr, der uns das Wohnmobilleben schwermacht. Es ist jetzt die vierte Überwinterung im Wohnmobil, die uns bevorsteht, und ehrlich gesagt fallen uns die Überwinterungen doch nicht so leicht. Die Zeit zieht sich ewig hin; irgendwann werden wir uns doch wieder richtig ansiedeln und nicht mehr ganzjährig unterwegs sein. Und dann warten wir ja auch noch auf die beiden Nordseeleute, die längst hier sein wollten. Aber die Frau hatte kurz vor deren Abfahrt Probleme mit dem Auge, konnte nur noch Umrisse sehen, musste ins Krankenhaus. Aber die beiden wollen unbedingt noch herkommen, es kann sich also nur noch um Tage handeln. Dann bekommen wir auch die Reiseführer für Marokko, wohin es ja von hier aus gehen soll.

mit solchen Ungetümen ist man unterwegs

Irgendwann macht es peng an Bord, der Fernseher geht aus und der Strom ist wohl ausgegangen. Ist dann zwar schnell wieder an, aber das ist der Auslöser für Herbert, dass wir jetzt abreisen sollen, koste es, was es wolle. Er watet durch das stehende Wasser, packt die schwimmenden Fußmatten und die Kabelrolle weg und sieht, dass der Wasserpegel schon fast die Steckdosen im Stromkasten erreicht hat. Im Niesel füllen wir noch den Wassertank, können dann aber ohne Regen losfahren. Wir entscheiden uns, nach Praia da Rocha zurückzufahren, da können wir wenigstens schön flanieren gehen, wenn das Wetter besser wird. Außerdem ist es dort heller ringsum, denn auf dem Stellplatz ist alles irgendwie eng und dunkel.

wir wandeln wieder über die Holzpromenade

Um 16 Uhr, nach der Formel 1, wandeln wir mal wieder auf der Promenade von Praia da Rocha, kehren auf einen Cappuccino ein und machen bei einfallender Dunkelheit ein paar Fotos, bis die Batterie von der kleinen Ixus schlappmacht. Kalt ist es ja überhaupt nicht, tags waren es 18°C, und auch nachts und morgens ist es bei uns an Bord immer angenehm und ausreichend warm.

der Abend kommt



unsere Tagesroute ca. 26km

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