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Montag, 19. November 2012



bei BP in Lagos tanken wir Gas und Sprit für den Generator

Heute fahren wir aber wirklich weiter, wenn auch nicht nach Silves wie geplant. Denn wir können uns vorstellen, dass es dort nach dem Tornado am letzten Freitag noch immer verheerend aussieht. Und weil uns alles westlich von Lagos am besten gefällt, fahren wir also in westlicher Richtung weiter. Vorher füllen wir aber noch eine Gasflasche und den Kanister für den Generator und kaufen bei Pingo Doce ein. Unter anderem nehmen wir ein großes Huhn mit für ein Hühnerfrikassee.



es geht wieder nach Westen



Häuser aus zweiter Hand gibt es ab 390.000 Euros - die haben Mondpreise hier



wir schauen nochmal, wie es am Boca do Rio aussieht

Unterwegs biegen wir mal ab nach Salema, wo es einen FKK-Campingplatz geben soll, der aber im Internet gar nicht zu finden ist. Die Straße dorthin erkennen wir dann aber wieder und erinnern uns, dass wir schon mal dort waren in 2009. Damals wurde das Camp gerade geschlossen und sah schon ziemlich verwildert aus. Die Anfahrt war auch total eng und so lassen wir das jetzt alles sein. Weiter geht es also auf der N125.



auf der N125 geht es weiter



hier in Raposeira biegen wir nach links ab nach Hortas do Tabual

In Raposeira biegen wir wiederum ab und halten uns in Richtung des Dorfes Hortas do Tabual, wo englische Freunde von uns gewohnt hatten und jetzt wieder nach Frankreich zurückgekehrt sind, wo sie vorher gewohnt hatten. Wir biegen dann aber nach rechts ab und landen so am Praia da Ingrina, einer herrlich gelegenen Bucht, die auf den ersten Eindruck noch schöner ist als Boca do Rio. Ein paar Wohnmobile stehen hier, und wir stellen uns nach ganz außen, sodass wir nur einen Nachbarn haben werden. Dann kommen wir mit einem Paar aus Karlsruhe ins Gespräch, die in Silves den Tornado miterlebt haben. Sie standen mit ihrem Wohnmobil an der Schwimmhalle, und als der Sturm immer größer wurde, haben sie es in den Wind gestellt. Alle, die mit der Breitseite im Wind gestanden haben, hatten große Probleme, und vier Wohnmobile sind umgekippt; das haben sie alles selbst gesehen. Und es waren ja überall Leute drinnen. Das Hallenbad ist jetzt ein Freibad, denn das Dach ist weg. Die beiden Karlsruher sind total aufgelöst, als sie uns davon berichten. Auch von einem kleinen LKW, der kam, um die umgekippten Wohnmobile wieder aufzurichten. Der LKW hatte zu wenig Kraft und so fiel das erste Wohnmobil mehrere Male immer wieder auf den Boden zurück, bis man schwereres Gerät auffuhr. Total irre, das ganze. Am Nachmittag köchelt dann das Huhn im Topf, während wir draußen in der Sonne sitzen. Abends gibt es ein feines Hühnerfrikassee. Es wird auch eine kalte Nacht, was nicht oft der Fall ist.



Blick auf die Bucht von Praia da Ingrina



und wieder haben wir einen Platz ganz außen mit Sonnenterrasse und Blick aufs Meer



unsere Tagesroute ca. 28km

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