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Freitag, 02. November 2012



die deutsche Bäckerei Hanni Sabine Hansen backt schon in der dritten Generation (und hat ihre Backstube in Silves)

Weil uns für die nächsten Tage eine dicke fette Regenwand ins Haus steht, wollen wir diese Regentage nutzen und unsere Bordbatterien mal wieder total aufladen. Und so haben wir uns entschieden, auf den neuen Stellplatz - den Parque da Galé - zu fahren, der bei Albufeira liegt. Die beiden Leute, Heinz und Magdalena, die uns mal am Praia da Amado besucht hatten, hatten uns von diesem Stellplatz erzählt, dass man dort Strom und sogar freies Internet hätte, und das alles für 6,50 EUR. Wir sitzen dann schon im Fahrerhaus, als die deutsche Bäckerin vorfährt mit frischem Brot und Kuchen. Sie fährt jeden Tag ihre Ware aus, kam auch gestern auf den Platz und gab uns ein Infoblatt in vier Sprachen in die Hand. Jetzt schauen wir uns also mal ihr Sortiment an und kaufen ein paar Stück Kuchen.



es geht über den Rio Arade

Aber die Koordinaten, die Heinz uns diktiert hatte, stimmen nicht, und die kamen Annette damals schon gleich spanisch vor. Geben wir also nur Galé als Ziel ein. Über die Brücke und den Rio Arade geht es und immer weiter östlich. Durch Alcantarilha kommen wir und auch an Pêra vorbei, aber man ist ja immer so blind und lebt nur von einem Kreisverkehr zum nächsten, wenn man dem Navi folgt und kann später die Route kaum noch rekonstruieren. Na, jedenfalls sehen wir recht bald Schilder mit einem Wohnmobil und Parque de Autocaravanas darauf. Hah, perfekt, das wird er wohl sein, der Parque da Galé.



wir kommen durch Alcantarilha

Zwei Kilometer vor Guia liegt der Stellplatz auf der linken Seite der Straße. Wir fahren auf den Platz und schauen mal, wo wir unterkommen können. Der Platz ganz in der Ecke gefällt uns ganz gut, und da kommt auch schon der Betreiber, gibt uns ein kleines Infoblatt und erklärt uns alles. Strom ist hier, Wasser ist da usw. Internet im Aufenthaltsraum, den er uns zeigt. Wir fragen ihn, ob dies hier Parque da Galé ist? Nein, dies ist Vale de Parra, sagt er. Parque Autocaravanas Albufeira. Die Nacht kostet mit allem 7,50 EUR. Herbert würde gern weiterfahren zum anderen Stellplatz, weil er hier kein freies Internet an Bord hat, nur im Aufenthaltsraum, aber Annette ist immer froh, wenn wir mit dem dicken Phoenix überhaupt unbeschadet auf die Stellplätze gelangen und will nicht mehr weiterfahren. Und so bleiben wir hier, gehen am Nachmittag mal in den Aufenthaltsraum, wo das Internet aber viel zu schwach ist, um damit arbeiten zu können. Also gehen wir wieder heim, essen den deutschen Kuchen zum Kaffee und machen es uns gemütlich. Später kommt der Regen dann ganz dicke und hört auch nachts nicht mehr auf. Na, auf der Wetterkarte war ganz Europa ja auch nicht zu sehen vor lauter Tiefs. Die müssen wir jetzt wohl aussitzen.

 auf dem Parque Autocaravanas Vale de Parra haben wir uns angesiedelt

am Swimmingpool ist auch der Aufenthaltsraum

hier sitzen wir, aber der Internetempfang ist viel zu schwach

 der Pool steht zur freien Verfügung

 nachmittags gibt's den Kuchen von Hanni Sabine

das Infoblatt vom Stellplatz



unsere Tagesroute ca. 26km

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