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Sonntag, 13. November  2011



im Corvo Supermarkt

Es ist ziemlich kalt heute früh, und damit Annette nicht mit nassen Haaren nach draußen geht (weil sie ja morgens immer so schief und krumm sind) setzt sie sich ihre flotte Mütze auf. Im Supermarkt kaufen wir uns ein paar Clementinen und Fleisch für eine Soljanka. Nach dem Frühstück ziehen wir dann wieder los in den Ort.



kalt ist es heute früh



am Kirchplatz von Castro Marim



hier entlang zur Mühle

Heute wollen wir mal auf den Ravelin-Hügel hinauf, wo sich eine Mühle befindet, die wir schon von weitem immer sehen konnten. Der Weg ist recht hübsch und führt bergan an nett hergerichteten Wohnhäusern vorbei. Auf dem Hügel angekommen, finden wir beide, dass wir doch sofort in die Mühle einziehen könnten. Alles ist hier erstklassig restauriert. Und der Blick ins Umland ist auch großartig. Solche Mühlen, deren Flügel mit Stoff bespannt waren, hat man verwendet zum Getreidemahlen zu Mehl. Wir lesen, dass es wichtig ist, solche Strukturen zu erhalten, damit sie nicht aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden.



Blick auf die Windmühle vom Ravelin Hügel

Auf Schautafeln lesen wir, dass die Wiederherstellung und Restaurierung dieses Hügels, dessen Arbeiten in 2009 abgeschlossen wurden, auch die Wiederherstellung der Militärstruktur, der Santo António Kapelle, der Windmühle und des Santo António Platzes einbezog. Ein  Interpretationszentrum, ein moderner Neubau mit Caféteria, wurde zusätzlich errichtet, um das Interesse der Touristen zu wecken. Außerdem hat man noch ein Amphitheater, einen andalusischen Garten, einen traditionellen Gemüsegarten und eine große Grünfläche angelegt, das dem historischen Hügel neues Leben einhauchen soll, auch in Sachen Freizeit und Erholung. Wir lesen, dass dieses Projekt wichtig ist für Castro Marims kulturelle und touristische Entwicklung, wobei die einzigartige Landschaft und das bebaute Kulturerbe, das man vom Hügel aus sieht, ein großer Vorteil sind.



die Santo António Kapelle



alles ist erstklassig restauriert



man kann um den Santo António Platz gehen

Wir lesen weiterhin, dass man bei der Restaurierung heimische Materialien verwendet hat, so zum Beispiel sonnengetrocknete Backsteine aus Rohlehm und handgeformte Backsteine. In das Interpretationszentrum mögen wir nicht hineingehen, weil wir die einzigen weit und breit sind. Obwohl es hochinteressant sein muss, denn wir lesen von einer Multimediaschow und vielem mehr. Aber wir sind ja noch eine Weile in Castro Marim. Den Rest des Tages verbringen wir draußen sitzend, aber im dicken Pullover. Abends kocht Herbert eine schöne Soljanka.



wir sind wieder unten im Ort, wo es mehrere stille Dorfplätze gibt



ohne Pullover geht es heute nicht

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