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Samstag, 12. November  2011



die junge Frau mit dem großen Messer verteilt später pausenlos Probehäppchen Käse an die Leute

Das ist gar kein Zigeunermarkt, sondern ein richtiger Bauernmarkt, wo Obst, Gemüse und jede Menge Käse in allen Variationen angeboten werden. Natürlich auch Haushaltswaren und Kleidung, aber die Mischung ist ganz gut. Mei, wieviel Fremdsprachen wir hier zu hören kriegen. Außer deutsch hören wir überall holländisch und nordische Sprachen. Es scheint, als würden die Leute von den umliegenden Orten extra hierherkommen. Denn immerhin ist der Markt ja immer nur einmal im Monat.



von diesem Käse kauft sich Annette ein Viertelstück

Wir laufen erstmal über das gesamte Marktgelände und tatsächlich stehen auf dem Stellplatz und der Straße davor die Stände. Auch ist der Hauptparkplatz ein einziger Markt. Später kauft sich Annette ein Viertelstück von diesem Käse, und der wiegt dann immer noch ein ganzes Pfund. Denn sie ist ja die einzige an Bord, die Käse isst.



natürlich gibt es auch das portugiesische Nationalessen, getrockneten Kabeljau



an diesem süßen Spritzteig kommt Herbert nicht ohne Sünde vorbei

Dafür kommt Herbert nicht an diesen süßen Teilen vorbei. In Zimt und Zucker gewälzt, schmecken sie wie Weihnachten. Unsere Wohnmobilnachbarin kommt des Wegs und wir erzählen eine Weile. Mittlerweile haben wir uns mit den beiden angefreundet; sie sind beide so redselig, bis sich herausstellt, dass sie gar nicht gebürtig von der Nordsee sind, sondern aus Essen bzw. Gelsenkirchen. Aber schon seit Jahrzehnten da oben wohnen. Sie haben zwei Ferienwohnungen, die über Weihnachten vermietet sind, und so müssen sie also bald heimfahren. Uns wird dann noch vorgeschwärmt, dass wir unbedingt ein Hähnchen probieren müssen. Aber nur von dem Stand, den die alte Frau betreibt. Die von den anderen Ständen wären lange nicht so gut.



das schmeckt wie Weihnachten



dies kleine Kerlchen wird doch wohl nicht verkauft



wo Rauchwolken aufsteigen, gibt es jede Menge Frangos - Hähnchen

Wir müssen uns also nur dahin begeben, wo Rauchwolken aufsteigen. Die alte Frau sehen wir dann auch, und auch die vielen Leute, die jetzt schon in Schlangen anstehen. Die Frau hat ordentlich zu tun. Aber wir haben keinen Appetit auf Hähnchen. Wir finden, dass wir uns lieber an die schönen portugiesischen Kuchen und andere süße Sünden halten sollten. Gegen Mittag sind wir richtig fußlahm. Wir setzen uns auf unserem neuen Platz wieder auf eine Bank und warten, dass der Markt vorbei zu Ende geht. Gegen 16 Uhr schauen wir am Stellplatz nach. Alles wieder frei; es sind schon viele Wohnmobile zurückgekehrt. Die Stellflächen sind nun neu gemischt und so bekommen wir jetzt einen anderen Platz. Einen mit Blick auf die Biblioteca. Damit sind wir ganz zufrieden.



die Leute stehen in Schlangen an

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