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Montag, 14. November  2011



Blick auf die Burg von Castro Marim

Um 4 Uhr setzt ein so ungeheuerliches Gewitter ein, als hätte man uns zur Zielscheibe erkoren. Es blitzt und kracht bis 6 Uhr, dann hört das Spektakel auf; jetzt regnet es nur noch heftig. Wir glauben schon, dass der Tag wohl ins Wasser fallen wird, aber der Regen hört irgendwann schlagartig auf. Gut für uns, denn wir wollen doch endlich mal die Burg besichtigen, wo wir doch schon bald eine ganze Woche hier sind. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg; mehrere Wege führen zum Castro hinauf.



hier geht es hinauf

Der Eintritt beträgt nur 1 Euro und dann befinden wir uns auf dem Burggelände. Viel altes ist aber nicht erhalten. Man kommt wohl hauptsächlich hierher, um den Blick aufs Umland zu haben. Das Burggelände weist einen quadratischen Grundriss, runde Ecktürme und zwei Türme auf. Wir lesen, dass viele Bauwerke auf dem Gelände beim Erdbeben von 1755 zerstört wurden.



auf dem Gelände der Burganlage



allzu viel altes ist nicht mehr erhalten



Blick auf die Festung São Sebastião (nicht zu besichtigen)

Na, der Ausblick in alle Himmelsrichtungen ist jedenfalls toll. Hier sehen wir die Festung von Sao Sebastiao in der Ferne, eine Festungsanlage aus dem 17. Jh., die früher die Stadt umgab. Diese Festung ist aber für Besichtigungen nicht geöffnet, obwohl sie einen besser erhaltenen Eindruck macht. Vielleicht ist man gerade am Restaurieren?



überall Salinenbecken

Spanien ist ja nur einen Katzensprung entfernt. Die Brücke passt hübsch in die Landschaft, und die Salinenbecken liegen still da. Wir laufen auf der Festungsmauer, was etwas unheimlich ist, da an zwei der vier Wände die Handläufe fehlen. Herbert macht Fotos in alle Richtungen, wobei uns der Blick auf den Ravelin Hügel am besten gefällt. Man hat ja wirklich einen einzigartigen Blick über den Fluss Guadiana, die Stadt, die Salinen und die umliegende Serra. Wir halten uns eine ganze Zeit auf dem Burggelände auf. In den nächsten Tagen werden wir wohl auch zu neuen Ufern aufbrechen.



Castro Marim von oben - in der Ferne sieht man die Mühle und die Kapelle auf dem Ravelin Hügel



wir wandeln auf der Festungsmauer



von hier oben sieht Castro Marim richtig nett aus



direkt am Stadion stehen die Wohnmobile

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