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Mittwoch, 16. November  2011



in Vila Real de Santo António - Blick auf das Centro Cultural António Aleixo

Wir sind skeptisch, was das Wassertanken angeht. Denn am Sonntag sprachen uns zwei Schweden an, weil bei ihnen kein Wasser kam und ob wir wüssten, wie das funktioniert? Und jetzt stehen wir selbst an der Zapfsäule und nichts kommt. Also läuft Annette schnell zum Gemeindeamt, erklärt das Problem und kommt mit einem jungen Mann zurück. Der Trick besteht dann darin, dass zwei Knöpfe an der Säule zu drücken sind, nicht nur der für Wasser. Aber der zweite Knopf ist oben bei den Strombuchsen und bestimmt denkt jeder, dass man diesen nur für Strom zu drücken hätte. Das zeigen wir dann noch schnell unseren deutschen Nachbarn, die gerade des Wegs kommen. Auf geht es nach Vila Real de Santo António. Wenn man in die Stadt hereinkommt, ist der erste Eindruck nicht besonders hübsch. Man rumpelt über die Bahnschiene und fährt dann an Wohnblocks vorbei. Wir parken auf dem Lidl-Parkplatz und laufen den Weg in die Stadt, der uns auf dem Stadtplan aufgemalt wurde.



hier kaufen wir zwei riesige Handtücher

Die Innenstadt ist dann doch hübsch. Unser Weg führt zuerst zu Vodafone, wo wir uns eine neue portugiesische SIM-Karte und Guthaben kaufen. Das müssen wir bar bezahlen, sodass wir nur noch etwa 30 Euros einstecken haben. Dann kommen wir an den vielen Haushaltwarenläden vorbei, wo wir nach zwei großen Handtüchern suchen, die wir auf unser Sofa an Bord legen wollen. Wir werden auch fündig, sehen zwei Tücher von 2,15m x 1,50m. Puh, am Ende haben wir nur noch fünf Euros übrig. Wir gehen zum Lidl zurück und fahren an Ufer des Rio Guadiana, wo wir am Straßenrand parken können.



in Vila Real kann man seinen gesamten Hausstand kaufen



wir bummeln am Ufer des Rio Guadiana



diese kleine Fähre tuckert immerzu zwischen Portugal und Spanien hin und her



Will man hier seinen Aufenthalt in Portugal verbringen?

Mit frischem Geld in der Tasche bummeln wir noch einmal nach Vila Real hinein. Bleiben erstmal am Flussufer, schauen uns den Hafen an und laufen mal zu den Wohnmobilen, die im Hafen stehen. Hier hatten wir damals ja auch mal für eine Nacht gestanden, aber wir fragen uns, warum man sich so ein teures Fahrzeug kauft und damit dann irgendwo im Steinbruch steht. Jedenfalls sieht das alte Hafengelände nicht gerade einladend aus. Selbst zwei riesige Concordes stehen da.



der Eingang zum Fährhafen für die Fähren nach Spanien



auf dem Praça Marquês de Pombal, dem Herzen der Stadt

Der Platz mit dem klangvollen Namen Praça Marquês de Pombal sieht richtig toll aus, zumal jetzt die Orangenbäume, die den Platz säumen, voller Orangen hängen. Alles ist knallorange. Auch zeigen sich alle Häuser von ihrer besten Seite. Wir wandeln also etwas durch die Straßen, die schnurgerade durch die Stadt gehen.



alle Häuser sind herausgeputzt



jetzt sind die Orangen reif



wir sitzen im alten Puro Café

Zum Schluss suchen wir uns wieder ein hübsches Café und kehren ins alte Puro Café ein. Um Galão, sagt Annette. Das ist ein Milchkaffee, aber im Glas. (Das Wort hat sie aus einem Buch, das in Portugal spielt und das Herbert gerade liest.) Herbert sündigt wieder und nimmt ein Stück Kuchen zu seinem Kaffee. Während wir sitzen, wird der Himmel ganz dunkel, es wird sehr windig und ein paar Tropfen kommen herunter. Schnell die Kamera in den Rucksack, aber es kommt kein Regen. Wir gehen dann zurück und fahren nach Manta Rota, wo auf dem großen Parkplatz am Strand die Parkverbotsschilder mit Plastikfolie verhüllt sind. Hier stehen wir sehr hübsch und freuen uns auf die nächsten Tage, an denen wir das Meer sehen. 



gleich wird der Himmel schwarz



unser Platz für die nächsten Tage in Manta Rota



unsere Tagesroute ca. 13,5km

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