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Donnerstag, 10. November  2011



Blick auf den Stellplatz von Castro Marim

Wir finden, dass wir hier in Castro Marim sehr gut gelandet sind. Und auf dem Stellplatz ist es ein Kommen und Gehen wie auf dem Bahnhof. Als wir mal die Nationalitäten abzählen, kommen wir auf 4 Wohnmobile aus Schweden, 3 aus Holland, 3 aus Deutschland, 1 aus Finnland, 1 aus Belgien, 1 aus Frankreich, 1 aus England, 1 aus Irland, 1 aus Portugal. Eine gemischte Truppe also, die in Portugal überwintern will. Was uns in diesem Winter (wenn man bei den herrlichen Temperaturen überhaupt von Winter sprechen kann..) auffällt sind die vielen Skandinavier, besonders die Schweden. Aber auch Norweger hatten wir bis jetzt auf jedem Stellplatz in Spanien gesehen. Hier jedenfalls stehen wir zwischen Schweden und Finnen.



in den Straßen von Castro Marim

Über Mittag sind wir im Ort unterwegs, wandeln durch die Straßen und Gassen. Manche Häuser sind so niedrig, dass man mit der hand an die Dachrinne tippen könnte. Na, die Portugiesen sind ja auch kleine Leute. In der Touristinformation fragen wir die junge Angestellte, ob es in Vila Real einen Vodafone-Laden gibt. Zumindest gab es mal einen, sagt sie uns, greift zu einem Stadtplan von Vila Real und malt den Weg für uns auf. Ob wir denn auch einen Plan von Castro Marim wollten? Und ob wir denn schon auf dem Castro gewesen wären, denn jetzt im Winter sei nur bis 17 Uhr geöffnet. Nein, waren wir noch nicht, sagen wir ihr. Und dass wir im Wohnmobil hier seien und alle Zeit der Welt hätten. Wir würden uns auf jeden Fall das Castro anschauen.



alle Cafés sind geöffnet



hier geht es zur Kirche, der Igreja Matiz, hinauf



wir sind oben am Kirchplatz

Dann laufen wir die Stufen zur Kirche hinauf, die aber geschlossen ist. Von hier oben haben wir einen schönen Blick auf Castro Marim. Wir lesen, dass die aus dem 18. und 19.Jh. stammende Kirche früher eine Kapelle war, die zur Kirche ausgebaut wurde. Und dass bei einem Brand im Jahre 1960 große Teile des Kirchenschatzes den Flammen zum Opfer fielen. Uns gefällt die elegante Kuppel, die über dem Ort thront. Ach, wir werden wohl noch ein paar Tage hierbleiben.



Blick auf den beschaulichen kleinen Ort



die Orangen hängen üppig und überall wie selbstverständlich

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