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Dienstag, 08. November  2011



auf der Fahrt nach Sevilla

Wir, die wir Großstädte ja eigentlich auslassen, wollen heute nach Sevilla, wo wir vor ein paar Jahren schon mal waren. Aber damals, das muss im Mai gewesen sein, war die Hitze so ungeheuerlich, dass wir die Stadt am frühen Nachmittag bei 29°C verlassen hatten, auf dass uns der Fahrtwind erfrischen mochte.



auf Prachtstraßen geht es in die Stadt

Aber auch heute liegen die Temperaturen bei satten 24°C. Wir fahren einmal den Paseo de las Delicias, die große Straße rechts vom Kanal, entlang, kehren wieder um und parken dann am Straßenrand. Es ist zwar ziemlich weit bis in die Innenstadt, aber das ist halt so. Unterwegs kommen uns etliche alte Fiats entgegen, deren altmodische Farben uns so gefallen.



beladen wie ein Packesel



ein Stoß alter Fiats kommt uns entgegen



im Parque de María Luisa

Wir gehen in den Parque de María Luisa, wo Prachtbauten zu bewundern sind. Die alten Palmen spenden Schatten, und die armen Pferde müssen Kutschen mit Touristen durch die Stadt karren. Vom Park ist es nicht weit zum Plaza de Espana, dem riesigen halbrunden Platz, den man für die Ibero-Amerikanische Ausstellung in 1929 gebaut hatte.



Pferdekutschen zeigen den Touristen die Stadt



wir erreichen den Plaza de Espana



Brücken führen übers Wasser

Hier ist alles alt und echt. Die bemalten Kacheln haben keinen einzigen Sprung oder sind verschmiert. Ach, es ist eine Freude, hier zu wandeln. Heute sind sogar Rudelboote auf dem Wasser, was fast schon kitschig ist, so nett sieht es aus. Wir steigen bis hoch hinauf und schauen dann auf das Halbrund, in welchem der Platz angelegt ist.



wie für die Postkarte gemacht



hier ist alles edel und echt



Viva España!



auf Kachelbildern werden die spanischen Provinzen dargestellt



wir wandeln durch Sevilla

Dann laufen wir durch die Straßen von Sevilla und lassen die Stadt auf uns wirken. Die Gebäude sind wirklich bewundernswert, wenn auch riesig. Alles ist so gut erhalten; selbst die Straßenbahn kommt hochmodern daher. Wir laufen, bis wir wieder an den Fluss gelangen, wo wir uns ein Café zum sitzen und verweilen suchen wollen.



ein prächtiges Gebäude wechselt das nächste ab



Sevilla ist riesig



Dampfer fahren die Touristen über den Rio Guadalquivir



Blick auf den Torre de Oro, den Goldturm

Irgendwann kommen am Ufer des Rio Guadalquivir wir an den Goldturm, zweites Wahrzeichen von Sevilla (nach dem Palastkomplex Reales Alcázares). Wir lesen, dass dieser Turm einst mit golden schimmernden Ziegeln verkleidet war. Ursprünglich konnte zum gegenüberliegenden Ufer eine Kette gespannt und der Schiffsverkehr auf dem Fluss blockiert werden. Heute beginnen hier am Goldturm die Rundfahrten auf dem Fluss. Wir setzen uns dann in ein Café; Herbert bestellt sich trotz Sonne einen Mojito, in den neben Rum eine Menge Zitronenstücke und Minzeblätter gehen. Der Alkohol ist dann vom vielen Eis ziemlich gestreckt, aber vielleicht rettet ihm das den Kopf. Um 18 Uhr verlassen wir die Stadt, fahren auf die A49 Richtung Huelva und stellen uns auf den erstbesten Rastplatz für die Nacht.



wir rasten am Fluss, dem Rio Guadalquivir



Herbert trinkt sich einen Mojito

 

unsere Tagesroute ca. 205km

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