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Samstag, 10. März 2018



wir verlassen den Platz in Praia Odeceixe

Sonne am Morgen - das ist ja mittlerweile schon ganz ungewohnt. Bevor wir weiterziehen, kommen wir noch mit dem Unimog-Fahrer ins Gespräch. Wir fragen ihn, ob er nach Norden oder Süden unterwegs ist, und er antwortet, er käme von Marokko und sei nun auf dem Weg nach Lissabon und zur Überschiffung nach Südamerika. Wir kehren dann auf die Überlandstraße zurück, durchfahren das Dorf Rogil und die kleine Stadt Aljezur und kommen doch immer noch an manchem Korkbaum vorbei. Jetzt nach dem vielen Regen sind deren Stämme ganz schwarz von Feuchtigkeit. Hach, wie schön gleich alles aussieht unter blauem Himmel. Unser Ziel ist der Platz an der Lagune, Praia da Bordeira. Wir rechnen mit dem schlimmsten, aber voll ist der Platz nicht. Es sind Franzosen, Holländer, Schweizer, Schweden und drei Deutsche, die sich hier tummeln. Und weil es so sonnig ist, machen wir uns gleich mal auf den Weg den Berg hinauf und das Meer sehen. Heute früh waren die Wellen in Odeceixe ziemlich hoch, und hier wird es bestimmt nicht anders aussehen.



es geht durch die Dörfer und zurück zur Landstraße



Durchfahrt durch Rogil



mit Starkzoom



ein Blick auf Aljezur



Aljezur klebt am Hang



hier geht es rechts ab nach Sagres - geradeaus nach Lagos


 



rechts ab nach Praia da Bordeira



allzu viele Wohnmobile stehen ja nicht da

Oben am Berg stehen auch noch ein paar Wohnmobile, alles kleine Kastenwagen in allen möglichen Farben. Wir laufen den Holzweg entlang, der fast bis an den Abgrund geht. Die Wellen tosen, der Atlantik rauscht, die Salzluft steigt uns in die Nasen - hach, da kehren die Lebensgeister zurück. Wann hatten wir zuletzt so einen schönen Tag? Ein Stück Holzweg, vielleicht 5m, fehlen, und wir kraxeln über den felsigen Boden und bewundern das Meer, das heute ganz türkis ist. Immer wieder krachen die Wellen an die Felsen. Dann kehren wir wieder heim, holen die Stühle heraus und trinken uns den Rest Glühwein, der unbedingt mal wegmuss. Herbert tut sich Sonnencreme auf die Nase, und größer könnte der Kontrast wohl nicht sein: Weihnachten im Topf Sommerferien auf der Nase. Wir können lange Zeit draußen bleiben, denn das Wetter ist besser als die Vorhersage, die für den Nachmittag Regen angekündigt hat. Es ist ein Kommen und Gehen auf dem Platz, aber wir haben uns ja so hingestellt, dass sich keiner vor unsere Nase setzen kann. Darauf achten wir immer.



wir gehen gleich mal den Berg hinauf



die schöne Küste - die Costa Vicentina


 


 



der Atlantik lebt



was für eine Landschaft


 



für jeden eine halbe Tasse Glühwein, dann ist er endlich alle



unsere Tagesroute ca. 41km

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