d10.jpgd13.jpgd08.jpgd14.jpgd19.jpgd21.jpgd07.jpgd01.jpgd18.jpgd06.jpgd02.jpgd04.jpgd11.jpg

Donnerstag, 01. März 2018



Durchfahrt durch Coruche - die Korkhauptstadt

Unmengen an Regen kamen herunter in der Nacht. Wir fahren dann auch im Regen los in Richtung Coruche - Hauptstadt des Korks. Da waren wir vor drei Jahren schon einmal, nur dass es damals nicht so geschüttet hat wie jetzt. Es ist heute eine Fahrt an unzähligen Korkeichen vorbei. Manche Bäume, die gerade erst geschält wurden, wie zum Beispiel in 2016 (die tragen dann eine mit weißer Farbe aufgemalte 6) haben noch eine blutrote nackte Rinde, die über die Jahre, bis sie nach neun Jahren wieder geschält werden, grau wird. Im Regen gondeln wir also dahin. Als wir Coruche verlassen, kommen wir an einem Gelände vorbei, wo die Korkrinden stapelweise auf deren Weiterverarbeitung warten. Das haben wir so auch noch nicht gesehen. Schade, dass die Fotos, die wir von den Korkeichen entlang der Route machen, fast alle verschwimmen im Regen. Irgendwann erreichen wir die Stadt Montemor-o-Novo und folgen von dort aus der Beschilderung Alcácer und ALGARVE. Die Straßenzahlen sind meist ganz anders als auf unserer (ziemlich neuen) Landkarte.



Korkrinden bis zum Horizont



manche Dörfer sind recht beschaulich



im Regen geht es durch Montemor-o-Novo



Ankunft in Alcácer do Sal

Nach vielen weiteren Kurven erreichen wir Alcácer do Sal, die Salzstadt. Hier sind wir immer gern und fahren auch heute nicht an der Stadt vorbei. Erstmal halten wir noch beim Supermarkt und kaufen alles für eine Gemüsesuppe für den Abend. Mittlerweile hat auch der Regen aufgehört. Der Himmel reißt auf und die Sonne lacht. Und wenn die Sonne lacht, dann lachen auch unsere Herzen. Wir fahren zu dem kleinen Parkplatz am Rio Sado und sind erschreckt, wieviel Wohnmobile da stehen. Früher waren wir meist die einzigen hier. Wir fahren am kleinen Klohäuschen vorbei und parken dann direkt am Fluss und mit Blick auf das gefällige Alcácer do Sal. Man darf ja wirklich keine Stellplätze mehr verraten. Und dabei haben wir jetzt extra so lange ausgeharrt, bis wir zur Algarve kommen. Hoffentlich machen sich die ersten Überwinterer jetzt so langsam auf den Heimweg. Na ja, von drei Leuten bzw. drei Wohnmobilen wissen wir, dass sie nicht mehr in der Algarve sind. Am Abend kochen wir (kocht Annette) die Gemüsesuppe, die bei diesem Wetter genau das richtige ist.



Alcácer do Sal - immer wieder schön



wir kochen uns eine Gemüsesuppe


 



Abend wird es in Alcácer do Sal - dies ist unser Blick aus dem Fenster


 



unsere Tagesroute ca. 168km

back       |      next