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Mittwoch, 14. März 2012



wir sind auf der Autovía de Castilla

Wir stehen sehr früh auf, weil es ja noch eine ziemliche Fahrt ist bis nach Salamanca. Auf der Autovía de Castilla sind wir und sehen hier und da mehrere Stiere, die auf der Weide stehen. Ansonsten sehen wir sie ja immer nur als Werbetafel vom legendären Brandy Osborne. Wir nehmen dann die Ausfahrt Salamanca Villamayor, schalten das Navi ein, damit wir sehen, wo der Fluss hergeht. Das reicht dem Herbert, um immer näher zum Flussufer vorzudringen. Auf diese Weise gelangen wir auf die Avenida de la Aldehuela, wo eine riesige Baustelle angrenzt (es scheint, als würde eine Unterführung gebaut). Es kommt ein Schild, dass die Straße nach 200m gesperrt ist. Auf diesen 200m ist die Avenida schon gähnend leer, sodass wir hier einen idealen Parkplatz für uns finden. Also in solchen Sachen ist der Herbert immer ein Fuchs.



hier sehen wir die Stiere mal im Original, nicht als Werbetafel



wir fahren nach Salamanca hinein



der rote Punkt ist unser Parkplatz

Weil uns nun die riesige Baustelle von der Innenstadt trennt, müssen wir einen kleinen Umweg gehen durch den Parque Jesuitas. Unser erster Weg führt dann erstmal zum Plaza Mayor, der gewaltige Ausmaße hat. Er gilt als einer der schönsten und größten Plätze Spaniens, ist im Barockstil gebaut und einer der wichtigsten sowie architektonischen Werke der iberischen Halbinsel.



Blick auf den Plaza Mayor



der Plaza Mayor ist von Cafés gesäumt

Wir lesen, dass der Plaza Mayor seit seinem Bau in 1755 verschiedenen Zwecken gedient hat, unter anderem als Marktplatz, Stierarena, Konzertsaal und  Theater. Heute ist der Hauptplatz von Salamanca ein beliebter Treffpunkt und Ort zum Spazierengehen und Flanieren. Überall gibt es Cafés und überall sind junge Leute in der Stadt zu sehen, denn Salamanca ist ja Universitätsstadt.



es sind viele Studenten in der Stadt



Blick auf den Convento de las Úrsulas

Wenn wir uns den Stadtplan von Salamanca so anschauen, so werden wir wohl stundenlang in der Stadt unterwegs sein, um zumindest einen kleinen Eindruck zu bekommen. Kaum sind wir am Convento de las Úrsulas vorbei, sehen wir diese Plakette im Pflasterstein: Salamanca feiert den 20. Jahrestag der Aufnahme in die UNESCO. Wir lesen, dass die Stadt allein schon wegen der vielen Museen als Weltkulturerbe erklärt wurde.



diese Jubiläumstafel ist in den Boden gepflastert



Blick auf die Iglesia de la Purísima

Irgendwann erreichen wir das Gebäude der Universität, wiederum eines der wichtigsten und berühmtesten Gebäude der Stadt und wertvoller Schatz des spanischen Renaissance-Stils. Gegründet im Jahre 1218 dank der Förderung durch Alfonso IX de León, ist die Universität heute eine der geschätztesten zusammen mit anderen wie die Universität von Oxford, Bolognia oder Paris. Auch hier sind einige Studenten zu sehen. Die Stadt Salamanca beherbergt aber auch einige Bildungsinstitute, da hier angeblich das reinste Kastilisch (Hochspanisch) gesprochen wird, sodass zu den vielen Studenten auch noch zahlreiche Gäste aus aller Welt hinzukommen, die Sprachkurse belegen.



eines der Universitätsgebäude



Blick auf die Universität und das Casa de las Conchas - das Muschelhaus



das Muschelhaus ist das inoffizielle Wahrzeichen Salamancas

Gegenüber dem Universitätsgebäude befindet sich das Casa de las Conchas, das Muschelhaus, inoffizielles Wahrzeichen der Stadt und mit über 300 steinernen Jakobsmuscheln verziert. Dieser in 1493 bis 1503 erbaute Adelspalast wurde auf Befehl von Don Rodrigo Arias Maldonado erbaut, der dem Jakobsorden angehörte. Die Muscheln, mit denen die ganze Fassade und Seitenwände verziert sind, sind das Hauptkennzeichen dieses Bauwerks. Die Muschel war ein Wahrzeichen der Heraldik seiner Frau, Symbol der Liebe und auch Kennzeichen der Jakobsorden. So richtig gefällt uns der Palast aber nicht mit den steinernen Muscheln. Weiter geht es auf unserem Spaziergang durch die Stadt.



der Innenhof des Muschelhauses



Studenten, überall Studenten



auf dem Plaza de Anaya



das Colegio de Anaya o de San Bartolomé



ein Seiteneingang zum Colegio



einer der Eingänge zur Catredal Nueva



Blick auf die Catedral Nueva



wir laufen zur Puente Romano, zur Römischen Brücke

An diversen weiteren Universitätsgebäuden (Colegios) und den Kathedralen, der alten (im Romanischen Stil gebaut) und der neuen (im Gotik-, Renaissance- und Barockstil gebaut), vorbei gehen wir zum Rio Tormes und auf die Puente Romano, die Römische Brücke. Von hier haben wir einen wunderbaren Blick auf Salamanca. Hier unten am Fluss geht es beschaulich zu und der Blick aufs Wasser tut richtig gut.



die Silhouette von Salamanca ist überaus imposant



wir schauen auf den Rio Tormes, der an Salamanca vorbeifließt



wir machen uns auf den Heimweg

Wir sind schon richtig fußlahm, als wir uns auf den Heimweg machen. Und dann kommen immer noch so viele wichtige Gebäude. Eine Pracht im Überfluss ist es, die uns in Salamanca begegnet. Es ist drei Uhr, als wir wieder daheim sind. Wir verschnaufen kurz, bevor wir aus der Stadt herausfahren in Richtung Ávila. Eine neue Autobahn, die A50, führt nach Ávila. Wir fahren aber nicht mehr lange, sondern stellen uns auf den ersten Rastplatz, der des Wegs kommt.



am Convento e Iglesia de San Esteban geht es vorbei



Blick auf das Colegio de Calatrava



unsere Tagesroute ca. 92km

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