d01.jpgd10.jpgd08.jpgd14.jpgd21.jpgd19.jpgd13.jpgd11.jpgd06.jpgd04.jpgd02.jpgd07.jpgd18.jpg



Dienstag, 27. März 2012



die Sonne geht auf

Es ist ein herrliches Licht, als wir um 8 Uhr losfahren. Alles ist in goldenes Licht getaucht und es sind nur wenige Autos unterwegs. Wir fahren durch die Orte Cerbère, Banyuls-sur-Mer und Port Vendres, von denen einer hübscher als der andere ist. Der französische Stil mit den Leuchtreklamen, schmiedeeisernen Balkonen, Straßencafés ist eben nirgends sonst zu finden. Alles sieht immer so gefällig und anheimelnd aus.



Blick auf Cerbère in goldenem Licht



wir durchfahren Banyuls-sur-Mer

Unser heutiges Ziel ist Collioure, und als wir nach Collioure hin abbiegen, sehen wir, dass ein neuer Stellplatz für Wohnmobile und Reisebusse gebaut wurde. Es ist nur so, dass der Stellplatz ziemlich weit entfernt ist vom Ort. Außerdem führt kein Fußweg neben der kurvenreichen Straße her, sonst wären wir wohl zu Fuß gegangen. so aber holen wir nach langer Zeit mal wieder die Yamaha heraus. Tadellos springt sie an und so sind wir ruckzuck in Collioure.



mit der Yamaha machen wir einen Ausflug nach Collioure



Ankunft in Collioure



so langsam springt die Saison an



wir laufen zur Bucht von Collioure

Es ist etwa 14 Uhr, als wir durch Collioure wandeln. Heute hat eine Kompanie Soldaten, vielleicht 30 oder 40 Mann, großen Einsatz im Wasser. In ihrer Uniform, mit Gewehr und allem, haben sie einen Parcours im Wasser hinter sich zu bringen, haben unter Hindernissen hindurchzutauchen, Steilwände zu überwinden usw. Für uns Zuschauer ist es ein tolles Spektakel, aber es muss wohl recht schwierig sein, in der Uniform voranzukommen im Wasser. Die Männer keuchen, als sie aus dem Wasser kommen und zum Ausgangspunkt zurückrennen. Die Gäste im Strandcafé beklatschen sie. Als wir uns später auch ins Café setzen, sehen wir sogar eine Soldatin, eine kleine Frau, die ins Wasser springt und sich wacker hält.



eine Kompanie Soldaten trainiert heute im Wasser



dieser Parcours ist zu überwinden mitsamt Uniform und Gewehr



die Leute im Strandcafé klatschen den tropfnassen Männern Applaus, wenn sie zum Ausgangspunkt zurücklaufen



auch wir setzen uns und schauen, wer mutig genug ist



dann wandeln wir durch die Gassen von Collioure

Dann wandeln wir durch die Gassen von Collioure, ach, was sind die Farben und das Licht hier schön. Vor ein paar Jahren waren wir schon mal hier, hatten damals eine Skulptur gekauft, aber heute ist der Laden geschlossen. Ein Zettelchen klebt an der tür, dass erst wieder ab Anfang April geöffnet wird. Schade, denn wir wären in Kauflaune für eine zweite Skulptur gewesen.



die Fassaden haben ganz warme südliche Farben

Wir laufen dann ein paar Schritte über den Strand zur Mole. Gott, was ist der Strand hier steinig. An mehreren Punkten sehen wir Reproduktionen wichtiger Gemälde von Henri Matisse (der hier eine jahrelange Schaffensperiode hatte). Die uns aber gar nicht gefallen. Alles so bunt und simpel. wie von einem Kind gemalt, das sich Mühe gegeben hat. Na ja. Das liegt eben alles im Auge des Betrachters; wir können auch mit Salvador Dalí gar nichts anfangen.



wir gehen auf die Mole



diesen Blick haben wir auf den Ort



es kommen ganze Reisebusse in den Ort

Am späten Nachmittag sind wir wieder daheim, können noch lange draußen sitzen. Im Schatten, versteht sich. In der Sonne ist es irre heißAbends können wir sogar draußen zu Abend essen. Ach, es ist eine schöne Region hier.



unsere Tagesroute ca. 20km

back       |      next