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Sonntag, 08. Mai 2016



wir verlassen Porto Kagio

Die Sonne werden wir heute wohl kaum zu Gesicht bekommen. Nach dem Frühstück - es gibt natürlich wieder frischen Orangensaft - machen wir uns an die Weiterfahrt. Die Beschilderung ist mehr als spärlich, nämlich so gut wie gar nicht vorhanden. Und wenn, dann ist keiner der auf griechisch aufgeführten Dörfer auf unserer Karte. Die Straße ist heute überwiegend schlecht; sie ist mühselig zu befahren bis auf wenige Abschnitte, auf denen Annette sagt: Ach, wenn die Straße doch jetzt so bliebe. Hier und da lesen wir Schilder mit "Kaló Taxidi" (gute Fahrt). Dafür entschädigt uns die traumhafte Landschaft. So viele Fotos, die diese herrliche Küste hergibt, kann man gar nicht schießen. Es geht in etlichen Serpentinen in Richtung Lágia, immer hinauf, hinauf, hinauf. Eigentlich ist es ganz gut, dass es heute nicht heiß ist, dass ein kalter Wind geht. Dann muss sich der Motor nicht so quälen. 



ein letzter Blick auf den südlichsten Punkt der Halbinsel Mani



von allen Orten haben wir nur Marmári und Porto Kágio gesehen (der 4. und 5. Name)



die Straße ist hier nur mühselig zu befahren



wir kommen zurück in die Zivilisation



landschaftlich ist es hier wirklich schön



ein Blick auf Kokkála

Es sind auch so gut wie keine Autos unterwegs. Dann geht es durch Kokkála und vorbei an Flomochóri, das uns mit seinen Türmen an San Gimignano in der Toskana erinnert. Das Dorf Kotrónas lebt vom Tourismus, und überhaupt scheinen die Steinhäuser beliebt bei Touristen zu sein. Irgendwann stoßen wir auf die Überlandstraße Areópoli - Gythio. Bzw. Gytheio oder Gythion; es gibt da diverse Schreibweisen. Als wir Gytheio erreichen, ist die Stadt ziemlich zugeparkt von Autos, aber wir können uns trotzdem direkt an die Uferstraße stellen. Der Himmel hängt voller Wolken. Wir gehen mal zu dem kleinen Büro, dass die Fährtickets verkauft. Es ist aber geschlossen. Wir fragen am benachbarten Souvenirladen, ob das Büro heute Nachmittag öffnet? Morgen früh. Na gut. Beim Weiterlaufen kommt erster Nieselregen, sodass wir uns besser auf den Heimweg machen. Wer weiß, wie das sonst wieder ausartet? Bei uns am Parkplatz haben wir dann sogar ein freies WIFI von der Stadt. So können wir uns die Zeit etwas vertreiben. Abends werden die Griechen munter und flanieren durch Gytheio.



Flomochori erinnert uns mit seinen Türmen an San Gimignano in der Toskana



Durchfahrt durch Kotrónas



Ankunft in Gytheio



in Gytheio gehen wir mal zum Ticketbüro, das aber heute geschlossen ist



Gytheio



abends um halb neun in Gytheio

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