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Sonntag, 15. Mai 2016



wir verlassen das verregnete Georgiópoli

Man glaubt ja immer, dass die Wetterfrösche sich irren könnten und das Wetter besser wird als die Vorhersage, aber heute regnet es dann doch fast den ganzen Tag lang. Wir gehen in Georgiópoli nicht mal mehr zum Bäcker, sondern fahren im Regen direkt nach Kavros, wo wir im Elliniká-Market ein Brot kaufen. Dann kehren wir zurück zu dem Platz mit der verlassenen Taverne, wo wir zumindest auf Asphalt stehen, falls später alles unter Wasser ist. Es schüttet zwar nicht ununterbrochen, aber immer wieder, sodass wir auch nicht draußen sitzen können, denn kalt wäre es ja nicht. Wenn wir da an die beiden Leute aus Friesland denken, die am Donnerstag mit uns die Fähre nach Kreta genommen hatten. Die beiden hatten uns erzählt, dass sie insgesamt nur zwei Wochen Urlaub hätten und davon eine (!) Woche auf Kreta verbringen würden. In ihrem Kastenwagen. Diesmal mussten sie die Fähre von Peloponnes aus nehmen anstatt von Piräus, weil die Fähren gestreikt hatten. Eine einzige Woche hier, und dann so ein miserables Wetter. Die beiden hatten uns erzählt, dass sie das so drei- bis viermal im Jahr täten, da sie ihr Herz an Kreta verloren hätten. Es regnet also immer wieder heute, aber am Abend wird es langsam heller am Himmel. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung?


 



große Regenpfützen bilden sich um uns

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