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Mittwoch, 11. Mai 2016



wir kehren zurück nach Gytheio

So gegen 10 Uhr fahren wir wieder zurück nach Gytheio, weil wir ja noch essen gehen wollen. Wir finden dann sogar auch wieder einen Parkplatz direkt am Ufer, so wie am Sonntag. Heute bedeckt sich der Himmel immer wieder, aber das soll uns recht sein. Gegen 12 Uhr gehen wir zur der Taverne, wo wir letztens gelesen hatten, dass sie sowohl Stifado als auch Moussaka haben. Anschließend kehren wir noch auf einen Frappé (no sugar, no milk) in eines der Cafés an der Uferpromenade ein. Von hier aus können wir das Schiffswrack sehen. Dann ist die Zeit auch so gut wie um; wir können zum Hafen von Gytheio fahren.



da hinten am Ufer steht unser La Strada



wir wollen zu Mittag essen gehen, weil der Tag ja lang wird



jetzt noch einen Frappé



Eindrücke von Gytheio



die Fähre kommt



es ist ein geduldiges Warten

Puh, wie staubig es da ist. Sie bauen den Hafen ja aus. Eine dicke Staubschicht liegt am Boden und wirbelt mit jedem Fahrzeug auf. Die Fähre, die Vitzentzos Kornaros, kommt pünktlich und legt auch pünktlich ab. Es sind nicht viele Passagiere, die an Bord gehen. Was für eine schöne Kulisse Gytheio dann ist mit dem Leuchtturm und der kleinen Kapelle. Die Sonne lacht, und der Wind vom Meer her erfrischt uns. Wir stehen und sitzen oben auf Deck, wo die Bar öffnet und tolle Musik spielt. Wir freuen uns auf eine schöne Überfahrt, und 6 Stunden sind ja nicht die Welt. Gut, dass wir nicht nachts fahren.


 



ein letzter Blick auf den Leuchtturm



wie die beiden die südliche Hitze überstehen sollen



es kommt ein Lüftchen auf



wir vertreiben uns die Wartezeit so gut es geht

Irgendwann öffnet das Self-Service Restaurant, und aus Zeitvertreib essen wir uns ein paar Patatas. Die Fähre ist natürlich nicht so schön wie die, mit der wir von Triest aus gekommen sind. Und die Zeit vergeht so schrecklich langsam. Gegen 19 Uhr legt die Fähre in Kythia an; gegen 21 Uhr in Antikythira. Wir schauen uns einen alten griechischen Schwarzweißfilm an und warten geduldig, dass die Zeit vergeht. Wir laufen zum Oberdeck, dann kehren wir zurück, dann setzen uns wieder auf die Sessel, dann gehen wir wieder aufs Oberdeck, dann kratzen wir uns am Kopf und am Hintern, und dann sind keine 5 Minuten vergangen. Um 23 Uhr ist noch nicht mal Land in Sicht, und hatte es nicht geheißen, die Überfahrt würde 6 Stunden betragen? Bestimmt ist die Fähre langsamer gefahren, um Sprit zu sparen. Irgendwann sehen wir die Lichter von Kreta, von Kissamos. Uff, endlich geschafft. Es ist 00:15 Uhr, als wir von Bord rollen. Wir stellen uns direkt aufs Hafengelände, wo wir die Nacht verbringen wollen. Das machen die anderen Wohnmobile auch. Die beiden Polen, denen wir seit Sonntag immer wieder begegnet sind, stellen sich neben uns. Ihre beiden großen Hunde sind total kaputt und liegen jetzt auf dem Betonboden. Es ist bullenwarm bei uns an Bord; wir müssen jetzt erstmal lüften. Beim Einschlafen hören wir noch eine kleine Kirchglocke. Wir freuen uns auf Kreta.



Zwischenstation in Kythira



es geht rückwärts aus der Fähre heraus



Ankunft in Kíssamos - nach 7 Jahren hat Kreta uns wieder

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