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Freitag, 06. Mai 2016



zum Frühstück einen Orangensaft

Die Nacht war mücken- und regenfrei. Heute früh gibt es dann frischgepressten Orangensaft, und der ist dann gar nicht sauer. Gestern die eine Orange war vielleicht ein besonders saures Exemplar. Hach, wie herrlich es ist. Der Blick nach draußen aufs Meer, das sich übrigens wieder sehr beruhigt hat. Kein Wellengang mehr. Nach dem Frühstück wollen wir uns Kardamýli mal anschauen. Es sind ja alles Steinhäuser in dieser Gegend. Kardamýli ist dann ein netter kleiner Ort mit einem oder zwei Hotels und einigen kleinen Gästehäusern. Das eine Hotel mit Swimmingpool gefällt uns besonders gut; hier sind einige Engländer untergebracht, und Engländer sind ja bekanntlich immer da zu finden, wo es am schönsten ist in Europa. Wir wandeln durch manche Gasse von Kardamýli, bevor wir uns aufmachen zur Weiterfahrt.



wir bummeln ein wenig durch Kardamýli



und immer kann man das Meer sehen



bucklige Gassen überall


 



ein Blick ins Umland von Kardamýli



wir verlassen Kardamýli



auf der Fahrt haben wir heute wieder schöne Ausblicke aufs Meer

Von der kurvigen Gebirgsstraße aus haben wir heute manch tollen Blick aufs Meer und die Küste. Alle Dörfer bestehen aus diesen Steinhäusern, die größtenteils restauriert sind, und die man auch entweder mieten oder kaufen kann. Es geht durch Dörfer wie Thalámes und Lankáda. Dann kommt uns in der nächsten Kurve eine Schafherde entgegen, die nur vom Schäferhund bewacht wird. Der Hund ist sehr auf Zack und verrichtet seine Arbeit gut. Dann sehen wir von der Gebirgsstraße aus eine wunderbaren Strandbucht, und flugs biegt Herbert ab in den Ort. Er heißt Kara-irgendwas. Wir können direkt am Strandufer stehen. Vor uns ist nur ein Wohnmobil aus England, sonst niemand. Wir machen Siesta und gehen dann auch mal in diesen Ort, der aber wieder wie ausgestorben ist. Die Tavernen sind für große Touristenanstürme ausgelegt, die aber ausbleiben. Auch hier sind es fast alles diese Steinhäuser. Heute Abend gibt es bei uns wieder Salat mit Feta, wobei Herbert den Feta-Käse gar nicht isst. Gegenüber von uns, auf einer Wiese, steht schon den ganzen Tag lang ein Pony, an einem langen Pflock. Als wir zu Bett gehen, steht es immer noch da und wurde nicht abgeholt. Den ganzen Tag hat es nicht getrunken. Gern würden wir ihm eine Schüssel Wasser bringen, aber der Zaun ist zu hoch. Armes Pony. Es läuft ständig hin und her, so lang sein Seil halt ist.


 


 



hier wollen wir heute bleiben



die Tavernen haben nichts zu tun



der Tintenfisch hängt zum Trocknen auf der Leine



und so stehen wir hier

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