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Freitag, 27. Mai 2016



jetzt stehen wir am Kai von Sitía

Gleich am frühen Vormittag packen wir alles zusammen und fahren auf den Kai, die Hafenmole. Dieser Platz ist dann viel schöner, und unsere Lebensgeister kehren zurück. Dann laufen wir nach Sitía hinein, wo wir beim Supermarkt Chalkiadákis eine Flasche Limonade ohne Zucker kaufen wollen. Wir müssen dann alle Flaschen durchackern, weil nirgends draufsteht, was mit und was ohne Zucker ist. Kein Wunder, dass die Leute im Süden neuerdings so dick sind (besonders in Spanien) von den ganzen Softdrinks, dem süßen Gift. Vom Essen jedenfalls nicht, das sieht man. Wir kaufen dann die Marke Ivy, die schon seit 1926 besteht, aber im Kleingedruckten gehört sie dann doch zu Pepsico. Na ja. Markttag in Sitía ist erst wieder am Dienstag, aber auch heute gibt es ein paar Stände, an denen Orangen und Melonen usw. verkauft werden. Wir bummeln noch ein wenig durch die Einkaufsstraßen von Sitía.



ganz nah am Wasser

Heute geht ein kühler Wind. Was für einen tollen Platz wir mal wieder gefunden haben. Zwei ältere Griechen laufen den Kai entlang, einer von ihnen spricht gut deutsch. Er sagt, dass wir hier so lange stehen können wie wir wollen. Das wäre kein Problem. Dann bleiben wir bis Weihnachten, sagt Herbert, denn unsere schöne Terrasse wollen wir nicht wieder hergeben. Der Grieche lacht, und er sagt, dass er in Berlin deutsch gelernt hätte und sich immer freut, wenn er mal mit Leuten auf deutsch reden könne. Wir laufen heute noch mehrmals los in die Stadt, die Promenade entlang und hier und da. Vorbei an den Segelbooten, die am anderen Kai festgemacht haben. Sie kommen von Kanada und der Türkei und von überall her. Wir setzen uns auch mal auf einen Kaffee hin, aber irgendwie ist der Kaffee immer dünn wie Wasser. Den brauchen wir eigentlich nicht mehr. Und im Orangensaft sind immer so viel Eiswürfel. Wir armen geplagten Wesen. Heute Abend holen wir uns zwei XXL Gyros Pita á 4,40 EUR, die wir dann bei uns essen. Ständig plätschert und schwappt das Wasser gegen die Kaumauer, und es scheppern die Takelagen, was wir immer sehr mögen. Für Annette ist es der Inbegriff ihrer Heimat. Schade nur, dass es kaum noch Möwen gibt. Alles so still hier. Möwen sind am Aussterben, das merken wir schon seit Jahren.



die Bauern verkaufen alles mögliche an Obst und Gemüse



wir bringen unsere Einkäufe heim - man beachte unseren Stoffbeutel, während alles immer in Plastiktüten landet



wir wandeln ein wenig durch Sitía






weiter hinten haben auch ein paar Segelboote festgemacht


 



wir kehren auch mal wieder auf einen Kaffee ein


 



der Abend kommt

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