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Samstag, 14. Mai 2016



morgens gibt es wieder Orangensaft

So dolle wird das Wetter heute wohl nicht. Alles bedeckt, aber zumindest ist es dann nicht so heiß. Wir wollen heute mal nach Kavros und vielleicht auch nach Georgiópolis. Aber weil der Strand so steinig ist zum Laufen und wir nicht wissen, woran wir mit dem Wetter sind, fahren wir einfach nach Kavros. Dort hat sich nicht viel verändert. Oder doch: Vieles ist nun auch russischsprachig. Die Tavernen, die wir noch von damals kennen, existieren alle noch. Es ist schon Mittagszeit, und so kehren wir in die Taverne Grigoris ein. Die Preise fürs Essengehen sind auf Kreta niedriger als auf dem Peloponnes, und das Essen ist besser; mit mehr Liebe gekocht. Es kommt mal wieder ein Zehnsekundenregen herunter, wie so oft in den letzten Tagen. Davon wird die Luft immer so dampfig und erstickend.



in Kavros kehren wir in die Taverne Grigoris ein

Im Elliniká-Market kaufen wir noch ein paar Tomaten und wollen nun nach Georgiópoli fahren. Dort wimmelt es natürlich überall von Autos, aber wir fahren mutig hinein in das kleine Dorf, was wir uns mit keinem anderen Wohnmobil getraut hätten, und was auch kaum möglich gewesen wäre. Herbert fährt bis zur Strandstraße, wo wir eine Parklücke finden. Es sind ganz schön viele Leute am Strand. Manche haben schon einen schönen Sonnenbrand. Wir bummeln dann ein wenig durch die Gassen von Georgiópoli, immer vorbei an den herrlich alten (uralten) Eukalyptusbäumen. Die kleinen Läden in Georgiópoli bieten nicht diesen typischen Chinaschrott an, den es überall gibt in Europa, sondern auch schöne Öle und Seifen (Kreta ist das älteste Ölanbaugebiet der Welt), schöne handwerkliche Schmuck- und Lederwaren und dies und das. Alles hat so etwas individuelles hier. Die kleine Pension mit angeschlossenem Café, wo man Bücher tauschen kann, gibt es auch noch. Dort tauschen wir jetzt zwei unserer ausgelesenen Bücher. Dann kehren wir noch ins Angel's Café ein und setzen uns in den Hinterhof, der wie eine kleine Oase ist. Schon wieder regnet es sekundenweise. Am Strand entlang geht es heimwärts, und auf den letzten Metern müssen wir uns schicken (bairisch für beeilen), denn es kommt ein richtiger Regenguss, der sich nicht so schnell abwimmeln lässt. Jetzt blitzt und donnert es auch wieder. Wir beschließen, die Nacht hier zu verbringen, dann können wir morgen früh ein Brot fürs Frühstück kaufen und vielleicht noch einen weiteren Tag hier verbringen.



Ankunft in Georgiópoli


 



Eindrücke von Georgiópoli



wir bummeln ein wenig durch den Ort



ganz schön was los am Strand



hier, im Angel's Café, kehren wir auf einen Frappé ein



deren Hinterhof ist eine kleine unvermutete Oase



Georgiópoli gefällt uns immer gut



über Stock und Stein geht es zu dieser kleinen Kapelle



auf den letzten Metern heimwärts überrascht uns der Regen - da hinten wollen wir auch übernachten

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