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Montag, 23. Mai 2016



endlich eine Autowäsche

Heute wollen wir mal weiterziehen in nördlicher Richtung, nach Eloúnda. Wir sollten auch möglichst noch tanken, und das tun wir dann bei EKO, auf der Ausfallstraße nach Eloúnda. Dort gibt es dann auch endlich eine Möglichkeit, das Auto zu waschen. In Griechenland gibt es keine gewöhnlichen Waschanlagen, wo man sein Auto selbst waschen kann (jedenfalls haben wir noch nirgends so etwas gefunden), sondern muss man sein Auto waschen lassen. Wir müssen auch gar nicht lange warten, und dann ist unser La Strada an der Reihe. 10 EUR kostet der Spaß, und unser Schnucki sieht jetzt wieder aus wie neu. Strahlt und glänzt, und selbst die Reifen sind jetzt ganz sattschwarz; sie hatten da was draufgetan. Dann geht es die herrliche Küstenstraße entlang nach Eloúnda, und es sind ja auch nur 10km bis dorthin.



ein letzter Blick zurück auf Ágios Nikólaos und die Küste



es ist eine herrliche und kurze Fahrt nach Eloúnda



Ankunft in Eloúnda



wir haben uns mitten in den Hafen gestellt

Eloúnda selbst besteht dann fast nur aus einer einzigen Straße, in der sich die Geschäfte und Tavernen aneinanderreihen. Aber die Lage ist halt fantastisch. Es geht vorbei am kleinen Hafenplatz, und plötzlich sehen wir ein Schild mit "P Free" darauf. Wir folgen dem Schild und finden uns auf einem Hafendock wieder, wo rings umher die Boote festgemacht sind. Was für ein schöner Platz. Direkt vor unser Haustür liegt Eloúnda mit den Bergen im Hintergrund. Wir gehen dann auch gleich mal in den Ort, der voll auf Tourismus gesetzt hat. Es kommen auch einige Reisebusse hierher. In einer der vielen Tavernen essen wir uns ein Gyros Pita und kaufen auch irgendwo zwei Kilo Orangen. Dann kehren wir erstmal heim, wo Annette dem Herbert die Haare schneidet. Als Herbert dann vor dem blitzsauberen La Strada sitzt, so mit seinen geschniegelten Haaren, sieht er fast wie ein Sonntagsfahrer aus. Und dabei fühlt er sich hier in Eloúnda wie in die 70er Jahre zurückversetzt, als er in Griechenland auch noch überall mit dem Wohnmobil stehen konnte. Man hat hier noch die richtige Freiheit, wie nirgends sonst. Es gibt nicht mal Verbotsschilder für Wohnmobile, hier auf Kreta, weil die so selten sind. Bisher haben wir auch nur zwei Wohnmobile auf der Insel gesehen.



Eindrücke von Eloúnda



die Tintenfische hängen zum Trocknen auf der Leine - typisch für Griechenland



wir kaufen noch ein paar Orangen für den morgendlichen Orangensaft



Eloúnda liegt direkt vor unserer Haustüre


 



abends laufen wir nochmal los

Am Abend gehen wir dann noch einmal nach Eloúnda hinein. Immer wieder mal sehen wir etwas auftauchen im Hafenbecken. Etwas rundliches, dunkles. Sieht im ersten Moment wie ein Taucher aus, aber eigentlich auch nicht. Die Abstände des Auftauchens sind auch ziemlich groß, so 10 bis 15 Minuten. Wenn man darauf wartet, kommt es einem ja wie eine Ewigkeit vor. Angestrengt warten wir, bis das Wesen wieder auftaucht, und dann meinen wir, dass es eine Schildkröte ist. Eine richtig große. Die hat sich aber keinen schönen Lebensraum ausgesucht; ständig tuckern Fischerboote durchs Hafenbecken. Die Sonne wirft dann ein wunderbares Licht auf den Ort. Anschließend kühlen die Temperaturen auf angenehme 22°C. Wir laufen noch einmal durch Eloúnda, aber allzu viel ist jetzt nicht mehr los im Ort. Die Tagesausflügler sind halt alle wieder weg. Es wird eine milde Nacht für uns im Hafen von Eloúnda. Jetzt sind wir so richtig angekommen auf Kreta und fühlen uns sehr wohl.



Eloúnda ist ein netter keiner Ort, der gottlob nicht mit Hochhäusern vollgestellt wurde



die Nacht kommt über Eloúnda

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