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Samstag, 07. Mai 2016



ein Blick auf Liméni

Es scheint ein heißer Tag zu werden, und den Regen haben wir wohl jetzt endgültig hinter uns gelassen. Und dabei hätte er noch so gut den Staub und Sand abwaschen können. Unser La Strada sieht aus, als wären wir schon drei Jahre unterwegs. Es ist noch relativ früh, als wir weiterfahren. So sind wir der Hitze voraus. Nach einer hübschen Fahrt erreichen wir schon bald Areópoli. Bis hierhin ist die Straße richtig gut, schön glatter Asphalt, und bis auf die engen Ortsdurchfahrten auch richtig breit. Aber wahnsinnig kurvenreich. In Areópoli ist Markt, also halten wir irgendwo an und gehen mal auf den Markt. Gemüse können wir immer gebrauchen. In den letzten Tagen waren wir schon oftmals an Marokko erinnert, vor allem bei manchen Ortsdurchfahrten, und hier auf dem Markt ist auch wieder alles wie in Marokko. Obst und Gemüse türmen sich auf den Ständen, die Preise sind niedrig. Tomaten kosten 1 EUR/kg, Paprika und Gurken auch jeweils nur 1,50 EUR/kg. Von Orangen und Mandarinen könnte man hier erschlagen werden.



Ankunft in Areópoli, wo Markt ist



Gemüse können wir immer gebrauchen



die Preise sind günstig, egal, was man nimmt

Schräg gegenüber von unserem Parkplatz am Straßenrand gibt es eine Bäckerei. Jedenfalls steht Fournos (in griech. Schrift) und Bakery dran, auch wenn der Laden von außen wie eine alte Autowerkstatt aussieht. Drinnen sieht es aber sehr gefällig aus. Und wie es nach frischem Brot riecht. Hier wird noch richtig gebacken und nicht nur beliefert. Wir nehmen ein großes rundes Brot und fahren dann weiter. Hier beginnt nun der Teil der Halbinsel, der Mani heißt. Von hier ab sind aber auch fast alle Beschriftungen nur noch auf griechisch, nicht mehr in lateinischer Umschrift. Immer südlicher geht es. Wir kommen an Geroliména vorbei und durch Váthia, wo wir sogar anhalten für ein Foto. Schön, diese vielen Steinhäuser. Dann geht es an Marmári vorbei und schon haben wir die südlichste Spitze von Mani umrundet. Als nächstes kommt das kleine Dörfchen Porto Kagio. Dort wollen wir hin.



hier kaufen wir noch ein Brot



jetzt sind fast alle Ortsnamen nur noch auf griechisch



ein Blick auf Váthia, das aus Steinhäusern und -türmen besteht



was für eine tolle Küste



die Straße kurvt so dahin



da unten liegt Porto Kagio - da kurven wir jetzt hinunter

Die Haarnadelkurven sind eng und die Straße irre steil abwärts ins Dorf. Man winkt uns mit einem "Parking"-Schild. Also rauf auf den kleinen Parkplatz und erstmal den tollen Blick genießen, den wir von hier aus haben. Die Frau, die uns gewunken hat, kommt zu uns. Parking - no problem. Sleeping - no problem. Aber wir sollen bei ihr einkehren, in die Taverne Porto. Das machen wir dann, obwohl wir ansonsten Lokale meiden, bei denen es hauptsächlich um die Lage geht. Da ist das Essen oft zu touristisch und  überteuert. Hier ist es jetzt ähnlich. Gegrillten Fisch wollen wir auf keinen Fall essen, aber Herbert nimmt dann gegrillten Oktopus. Der entpuppt sich dann als ein einziger Tintenfischarm (für 10 EUR). Eigentlich schmeckt der nur nach Feuer. Na ja, aber man sitzt hier wirklich gut. Es kommen dann noch zwei Holländer und später nochmal vier Holländer und zwei Engländer.



es gibt ein paar Tavernen, und auch Zimmer können gemietet werden



wir stehen auf dem Parkplatz der Taverne Porto



wir kehren zu Mittag in die Taverne Porto ein



diese kleine Krücke als gegrillter Oktopus



man sitzt hier sehr schön

Man sagt uns, dass die blauen Strandliegen auch zur Taverne gehören und dass wir diese gern benutzen dürfen. Das machen wir am Nachmittag und nehmen das erste richtige Sonnenbad des Jahres. Ein Segelboot kommt in die Bucht, bis zum Abend kommen noch zwei weitere Segelboote hier an. Wir gut die sich machen als Kulisse. Nach anderthalb Stunden beenden wir unser Sonnenbad und gehen zu uns auf den Parkplatz. Dort können wir bis zum Abend noch draußen sitzen. Ein schöner Tag geht zu Ende.



nachmittags nehmen wir ein erstes Sonnenbad



Abend wird es in Porto Kagio - wir sind die einzigen hier

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