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Montag, 09. Mai 2016



am frühen Vormittag gehen wir gleich zum Ticketbüro

Die Nacht war natürlich nicht so still wie die vorherigen, aber dafür sehen wir jetzt, wie Gytheio zu neuem Leben erwacht. Die Sonne steht genau so, dass sie uns schon morgens um 7 Uhr ins Wohnzimmer scheint. Heute früh pressen wir die letzten Orangen aus; so schnell können 5kg alle sein. Während wir beim Frühstück sitzen, rollt ein Wohnmobil an und stellt sich direkt vor uns. Deutsche aus dem Allgäu. Wir kommen gleich mal mit ihnen ins Gespräch. Ist ja schließlich eine Seltenheit, Deutsche zu finden. Ansonsten kamen hier gestern Polen und Belgier an, und Schweizer und Holländer. Am frühen Vormittag gehen wir dann auch zum Ticketbüro, Rozakis, auf der Uferstraße von Gytheio. Vor uns ist der Pole von gestern dran. Dann erfahren wir alles, wann die Fähre nach Kreta geht, was es kostet usw. Die Griechen sprechen alle wahnsinnig gut englisch; das kommt vielleicht auch davon, dass sie amerikanische Filme immer im Original sehen, mit Untertiteln. Jedenfalls geht die Fähre am Mittwoch um 15:40 Uhr, und die Tickets kosten 188 EUR gesamt. (24 EUR pro Person, und 140 EUR für den Campervan.) Wir können mit Kreditkarte bezahlen.



hier, bei Rozakis, kaufen wir die Fährtickets nach Kreta



sie wollen die Telefonnummer und das Autokennzeichen von uns, die Reisepässe natürlich auch

So, das wäre dann also auch erledigt. Wir laufen jetzt noch einmal ganz nach hinten raus zum Leuchtturm von Gytheio. Das ist ein ganz schöner Marsch so in der Hitze, aber Leuchttürme ziehen uns halt immer magisch an. Es ist wieder so wenig los in der Stadt. Als wir wieder zurück sind, kaufen wir in einer der Bäckereien noch ein Brot und in einem Minimarkt einen Sechserpack Mineralwasser. Dann beschließen wir, bis Mittwoch zu der Strandbucht zu fahren, wo sich schon seit Jahren dieses alte Schiffswrack befindet. Das hatten wir zum erstenmal in 2001 gesehen. Auf dem Parkplatz am Strand  - Paralía Valtaki - steht ein Wohnmobil aus Holland, das wir in Kyllini gesehen hatten. Man sieht sich halt immer wieder in Griechenland; das ist wie in der Algarve. Herbert sucht uns ein schönes Plätzchen aus, und dann Tisch und Stühle raus, Markise auf, Schuhe aus. Wir haben es hier ganz gut angetroffen. Wenig später kommen drei Wohnmobile an - alles Deutsche. Was ist denn jetzt los? Sie bleiben aber nicht. Die beiden Polen kommen auch, und sie bleiben. Wir machen uns einen entspannten Nachmittag, und abends sehen wir, dass wir hier sogar wieder ein freies WIFI haben. Vom Hotel nebenan. Ach ja, hier kann man sich die Wartezeit auf die Fähre gut vertreiben.



ein Blick auf die kleine Kapelle, gleich neben dem Leuchtturm



Leuchttürme ziehen uns ja immer magisch an



ein Blick auf Gytheio


 



jetzt fahren wir zum Paralía Valtaki



das alte Schiffswrack ist immer noch da



ein schönes Plätzchen, wir wir uns die Wartezeit bis Mittwoch vertreiben können

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