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Donnerstag, 03. Mai 2012


die Feuerwehr ist schon angerückt

 

Auch mit einer Nacht Abstand zu gestern stellt sich heute kein Glücksgefühl bei uns ein. Nicht mal die Erleichterung darüber, dass wir uns nie mehr um den Panzer zu kümmern brauchen. Denn das Fahrzeug muss jetzt einen verheerenden Anblick bieten, nachdem die Gutachter sämtliche Bretter, die die Schadstellen abdeckten, entfernten (die aufgeklebten auch gewaltsam) und dem Gericht vorlegten. (Annette hat es immer den totalen Kariesbefall genannt.) Jetzt sind wir dem Beklagten auch dankbar, dass auf seinen Wunsch hin der Termin von ursprünglich Ende Juni auf Ende April verschoben wurde. Weil der gute Mann ab 1. Mai nach Schottland fahren wollte. Nun, gestern am 2. Mai war er dann ja doch wieder persönlich anwesend. Er wird auch "mit tödlicher Sicherheit" am 11. Juni wieder anwesend sein. (Diese "tödliche Sicherheit" waren damals vor drei Jahren auch seine Worte, als wir ihn schriftlich baten, sich an den Kosten der Reparatur in Höhe von 1.500 EUR, damals dachten wir ja noch, dass sich der Schaden nur in der Badkabine befand, zu beteiligen. - "Mit tödlicher Sicherheit nicht", waren da seine Worte, bevor er den Telefonhörer aufknallte.) Wir sind auch froh, mit dem Wohnmobil nach Deutschland gekommen zu sein, dass wir diese eine Woche bequem auf den zweiten Termin warten konnten. Zumal der Termin für den 2. Mai erst am letzten Freitag definitiv war.


was für ein Schnappschuss

 

In der Nacht hatte es geregnet, sodass wir bis zehn Uhr warten wollen mit dem Losfahren, damit unsere fleißige Polierarbeit nicht gleich für die Katz ist. Zu allererst müssen wir aber nochmal zu MAN, wo wir einen neuen Bügel für die Seitenspiegel bestellt hatten, denn der klappte bei starkem Wind ja immer um. Wir sind dann schnell fertig bei MAN und fahren auf die Autobahn. Nach wenigen Kilometern sehen wir ein brennendes Auto, von dem Annette noch schnell einen Schnappschuss machen kann. Später hören wir auch davon in den Verkehrsnachrichten.


die Autobahn ist schön leer


wir erreichen Österreich


vorbei geht es am Bodensee

 

Wir kommen sehr gut voran, sind ruckzuck in Österreich und der Schweiz, vorbei am Bodensee, wo die Leute zum sonnenbaden am Ufer liegen. Bis 19 Uhr fahren wir und stellen uns für die Nacht auf den Rastplatz Kölliken auf der A1. Zwischendurch ruft unser Schwiegersohn uns noch an und bedankt sich für die CDs, die wir ihm zu seinem Geburtstag geschickt haben. (Die kamen aufgrund des Feiertags einen Tag zu spät.) Wir hatten ihm die CD-Box "La Mezzanine de l'Alcazar" Vol. 1-5 geschenkt, die ihm total gut gefällt, wie er sagt. Er ist ein richtiger Musikfreak (das ist Annette auch), und da haben wir wohl eine gute Wahl getroffen. Wir selbst haben nur Vol. 1 und legen es ganz oft auf. Unser Abend wird nicht lang; wir gehen schon nach neun zu Bett.


wir erreichen die Schweiz


Blick auf die Alpen



unsere Tagesroute ca. 428km
 

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