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Samstag, 14. Mai  2011



die Landschaft platt wie eine Flunder

Wir wollen eine größere Strecke zurücklegen bis in die Bretagne. und so fahren wir immer weiter südwärts in Richtung Granville, Avranches, vorbei am legendären Mont-St-Michel und bis nach St-Malo. Verfahren kann man sich in Frankreich ja kaum, dafür sind die Beschilderungen einfach zu gut.



 wir parken am Gezeitenkraftwerk "Barrage la Rance" bei St-Malo

Wir parken dann am Gezeitenkraftwerk La Rance, weil wir von dort so einen schönen Blick auf die Stadt St-Malo und auch auf die Schleuse haben. Zuerst sitzen wir nur draußen, aber dann schauen wir uns auch um und lesen, dass das Gezeitenkraftwerk Strom für 223.000 Haushalte produziert, das in etwa einer Stadt wie Rennes entspricht. Nach sechsjähriger Bauzeit wurde es in 1966 eingeweiht und ist bis heute immer noch das weltweit einzige Kraftwerk für industrielle Energieerzeugung aus der Kraft der Gezeiten.  



 ach, so ein lauschiges Plätzchen



die Schleuse geht auf



 Boote können passieren



die Brücke klappt hoch



 wir laufen einmal über die Brücke, während unter uns das Wasser rauscht

Die Gezeiten füllen bzw. leeren die Trichtermündung zweimal am Tag und erreichen dabei eine maximale Fließrate von 18.000m³/s. Der sogenannte Doppeleffekt erhöht die Produktionszeit noch: Die Turbinen sind so gebaut, dass sie in beide Richtungen arbeiten, und somit Strom erzeugen während des Füllens und Abfließens aus dem Becken. Jedenfalls rauscht es gewaltig, als wir über die große Brücke gehen und einen Blick auf die Anlage unter uns haben.



 Blick auf St-Malo



 welche Kraft Wasser hat

Abends schauen wir uns dann den Eurovision Song Contest im Fernsehen an, aber besonders toll sind die einzelnen Musikstücke da ja nie. Wir freuen uns jetzt auf die Bretagne und auf der Wetterkarte ist ein Hoch im Anmarsch. Was wollen wir mehr?



unsere Tagesroute ca. 131km

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