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Freitag, 27. Mai  2011



 Blick auf die Kirche von Plonévez-Portzay

Bevor wir weiterfahren, wollen wir natürlich dem netten Ort Plonévez, der uns Wohnmobilisten so freundlich aufgenommen hat, einen kleinen Besuch abstatten. Es geht beschaulich zu in den Straßen, mehrere Creperien gibt es und überhaupt ist man auf Tourismus eingestellt. Der Nachbarort ist übrigens Locronan, das wir aber vor ein paar Jahren schon einmal gesehen hatten und jetzt auslassen.



so hübsch sitzen die Bretonen beisammen

Dann sehen wir noch diese gemütliche Räumlichkeit, ein offener Anbau eines Wohnhauses, das man sich wie einen Carport vorstellen muss. Alles ist so schnuckelig und detailgetreu, wie es eigentlich typisch für die Bretagne und die Bretonen ist. Am hübschesten ist am Ende unseres Rundgangs die Mairie, das Rathaus. An allen Fenstern sind Blumenkästen, dass es eine reine Freude ist, aufs Amt zu gehen. Die Schiebetür öffnet sich, als wir zu nahe treten. Wir sind also willkommen.



die Mairie - das Rathaus von Plonévez-Porzay



 wir erreichen die Küste vor Douarnenez



 Douarnenez ist in Sicht

Unsere Fahrt geht dann weiter über Douarnenez. Wir durchfahren die Stadt auch, was ziemlich anstrengend ist, weil die Geschäftsstraße doch reichlich eng ist. Zum Hafen abgebogen, wollen wir hier aber nicht bleiben, sondern fahren weiter nach Audierne. Die Straße ist recht kurvig, und kurz vor der Stadt werden wir von zwei oder drei Autos per Lichthupe angeblinkt. Vielleicht eine Radarfalle, denken wir uns. Aber nein, ein Unfall hat sich ereignet; die Polizei regelt den Verkehr und winkt uns durch. Beim Vorbeifahren sehen wir ein motorrad im Straßengraben liegen. Es muss sich um einen tödlichen Unfall gehandelt haben, denn Herbert sieht eine zugedeckte Trage. Das geht uns ziemlich an die Nieren.



 Ankunft auf dem Stellplatz von Audierne



am Freitagabend kommen die Einheimischen wieder in Scharen

Gleich nach der Ortseinfahrt weist ein Wohnmobilschild nach links auf einen größeren Parkplatz direkt am Aquarium. Und wir bekommen einen Platz direkt am Ufer des Goyen, des Flusses, der hier mündet. Wir stehen hier sehr hübsch, holen Tisch und Stühle heraus und schauen aufs Wasser. Zum Abend hin kommen dann die Einheimischen mit ihren Wohnmobilen; wir erkennen sie an ihren Autokennzeichen, die die 29 in der Zahlenfolge haben, die für diesen Teil der Bretagne steht.



 der Stellplatz von Audierne liegt direkt an der Mündungsbucht des Goyen (des Flusses)



 unsere Tagesroute ca. 31km

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