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Sonntag, 26. Juni 2016



ein Blick aus der Küche morgens um sieben

Seit Mittwoch konnten wir unser Emailprogramm - Windows Live Mail - nicht mehr öffnen. Ständig kam als Nachricht Gruppenrichtlinienclient oder so. Unten in Elafonisi hatten wir eh nur ganz schlechten Internetempfang, aber hier in Paleóchora sogar mal wieder ein freies WIFI. Herbert murkst heute früh dann solange herum, bis Windows Live Mail wieder geht, und bums kommt eine Nachricht vom Makler in Sachsen: Die Kaufsumme ist am 22. Juni auf seinem Konto eingegangen. Sehr schön. Aber am meisten sind wir erleichtert, dass wir die Emails wieder normal empfangen können. Wir hätten uns mit dem Tablet behelfen können, aber es wären ja erstmal alle Emailadressen verloren gewesen, die auf dem Laptop sind. Jetzt genießen wir erstmal den tollen Ausblick, den wir von der Küche aus auf den Strand haben. Das Mittelmeer ist immer noch ziemlich wild, aber kein Wunder bei den Starkwind, den wir in Elafonisi hatten.



wir laufen einmal ganz um Paleóchora herum

Heute machen wir uns einen schönen Tag in Paleóchora, laufen am frühen Nachmittag mal ganz außen herum um den Ort. In den Gassen finden wir in einem der Läden sogar endlich einen Hut für Herbert. Er hat so einen großen Kopf, dass die meisten Hüte, egal ob aus Stoff oder Stroh, zu klein sind und pupsig aussehen. Wir setzen uns auch in eine der Kneipen auf einen frischen Orangensaft. Ach ja, im Schatten können wir ewig sitzen und dem Treiben zuschauen. Wieder daheim geht Annette auch wieder ins Wasser. Hinterher, bei den Strandduschen, muss sie warten, bis sich zwei Männer vor ihr gegenseitig mit dem Schlauch abgeduscht haben. Der eine winkt ihr, als die beiden fertig sind. Ella (auf geht's), sagt Annette und lässt sich von dem einen abduschen. Sie neigt sich so, dass auch die Haare nass werden. Ah, very good. Dann von vorn und von hinten und überall. Das gefällt den beiden. Am Ende sagt sie brav: Evcharistó polí, was bei den beiden zu großer Begeisterung führt.



und schon sitzen wir wieder in der Kneipe



Paleóchora



eine Melone, die wir heute aber gar nicht mehr essen



alles gibt es im Überfluss



Herberts neuer Hut



es regnet sogar mal für zwei Minuten

Heute Abend ist ja wieder Fußball. Und da wir keinen Fernsehempfang haben (wir haben es nicht mal ausprobiert mit der kleinen Schüssel), wollen wir in einer der Kneipen Fußball gucken. Um 19 Uhr unserer Zeit kommen wir da an und bekommen gerade noch einen der freien Tische. Nach zehn Minuten fällt ja schon das erste Tor. Alle reißen die Arme hoch. So in Gemeinschaft haben wir noch nie Fußball geschaut. Schlecht ist es nicht. Sind auch fast alles Deutsche, die hier sitzen. Nur gut, dass Annette die dünne Ringeljacke mitgenommen hat, denn der Wind wird immer stärker und frischer. Zufrieden gehen wir mit 3:0 gegen die Slowakei wieder heim, drehen noch eine Runde durch die Gassen von Paleóchora.



Yámas (Prost)

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