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Donnerstag, 02. Juni 2016



die Schotterpiste haben wir gut gemeistert

Eigentlich hatten wir heute vor, mal nach Análipsi zu laufen. Fragt sich nur, wann? Gleich früh morgens oder am Abend. Beides, um der Hitze zu entkommen. Unsere italienischen Nachbarn reisen am Morgen ab, und dann finden wir, dass wir auch weiterziehen könnten. Der Strand ist ja doch nicht so ideal hier. Die Italiener fahren wieder durch Nadelöhr; wir wollen die Schotterpiste hinauf. Annette bleibt draußen und läuft hinauf. Zum einen, um Fotos zu machen, zum anderen, damit das Fahrzeug leichter wird. (Ihre 85kg sind ja doch erheblich, tss.) Herbert kommt dann erstaunlich gut den Anstieg hinauf; der Fiat gibt sein bestes. Nach der großen Serpentine stoßen wir auch schon auf die Hauptstraße nach Ierápetra und erreichen Análipsi.



jetzt nur noch die Serpentine hinunter



Durchfahrt durch Análipsi

Análipsi zieht sich sehr lang hin. Es gibt viele Ferienhäuser und Pensionen hier. Irgendwann sehen wir einen Parkplatz direkt an der Strandbucht. Dort stellen wir uns hin, fahren dann aber weiter. Dann fragen wir uns, ob wir nicht doch umkehren sollen zu diesem Parkplatz? Der Strand war doch eigentlich gut, und die Hitze kommt bestimmt. Also kehren wir um und parken dort. Wir stellen fest, dass wir uns mittlerweile in Makrigialós befinden, dem Nachbarort von Análipsi. Beide Orte gehen nahtlos ineinander über, das merkt man gar nicht beim Durchfahren. Schön haben wir es hier angetroffen. Eine Bank steht direkt vor unserem La Strada, und ein Baum wirft Schatten auf diese Bank. Der Strand ist ganz feinsandig; das Wasser ganz ruhig und seicht. 



hier haben wir uns hingestellt - in Makrigialós



erstmal kaufen wir ein Brot

In einem Minimarkt (Mikri Agora) kaufen wir ein Brot, laufen auch mal die kleine Strandpromenade entlang, auf der sich die Tavernen reihen, und sitzen dann erstmal lange Zeit auf unserer Bank. Lassen den Blick und die Gedanken schweifen. Schön, dass die Wohnung versteigert wurde, wenn auch nur zu der Summe, zu der wir sie vor 11Jahren selbst ersteigert hatten. Wir hatten Glück, dass sie von diesen 11 Jahren insgesamt nur 7 Monate unvermietet war. Annette geht dann auch mal ins Wasser und schwimmt und schwimmt. Vorbei an den Ferienhäuschen 100 Schwimmzüge hin und 100 wieder zurück. Was für eine herrliche Strandbucht. Selbst nach 150m kann man immer noch im Wasser stehen. Ideal für Familien mit Kindern, wobei wir auch schon gesehen haben, dass die heutigen Kinder wasserscheu sind und anfangen zu schreien, wenn man sie ins Wasser nimmt. Alles Memmen heute.



ein erster Eindruck von Makrigialós



Wasser und Strand sind herrlich hier

Gedankenlos sitzen wir auf der Bank; der Schatten ist längst weitergezogen und Annette bekommt heute den Teint für den ganzen Sommer. Als es uns zu arg wird, holt Herbert die Stühle heraus und stellt sie unten an den Strand. Jetzt haben wir den Schatten wieder. Wir gehen auch ins Wasser, was schon richtig warm ist. Heute Abend wollen wir zur Feier des Tages essen gehen. Am Vormittag hatten wir uns gedacht, dass die Taverne Olive Tree am besten sein könnte, aber als wir am Abend deren Fischauslagen sehen, wollen wir da nicht mehr einkehren. Wer seinen Gästen solchen Fisch andrehen will, wer weiß, was er ihnen dann noch unterjubeln würde. Wir kehren fast ganz am Ende der Promenade in die Taverne Agyrovoli ein. Der Besitzer ist ein echter Grieche bzw. Kreter. Er hat auch die Klassiker Stifado und Moussaka. Er hat eigentlich alles außer den grünen Bohnen (Fasolakia). Wir sagen ihm, dass er die aber morgen haben müsse für uns. Im Ernst? Aber ja. Er sagt uns, dass er seine Frau in der Küche fragen würde, ob sie die für morgen Abend zubereiten könne. Sie kann, und so werden wir morgen wieder bei ihm einkehren. Er freut sich über jeden Gast, aber die Geschäfte laufen nicht so gut. Außer uns sind nur noch zwei weitere Tische besetzt. Das ist überall so entlang der Promenade. Wir tun dann noch ein paar Schritte, aber der Raki, den es nach dem Essen gab, tut nun doch seine Wirkung. Eigentlich wollten wir noch auf einen Drink in eine der Bars einkehren, aber davon lassen wir jetzt tunlichst die Finger. Wir sitzen noch bis spät in die Nacht auf unserer Bank.



abends kehren wir in die Taverne Agyrovoli ein



zuerst einen griechischen Salat



dann unsere Klassiker - Stifado und Moussaka



hier wieder ein Blick auf das Ausflugsboot



abends wird es schön auf der Promenade von Makrigialós



alles so schön griechisch

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