d10.jpgd21.jpgd08.jpgd01.jpgd07.jpgd04.jpgd02.jpgd11.jpgd14.jpgd18.jpgd13.jpgd06.jpgd19.jpg

Dienstag, 28. Juni 2016



wir kommen vom Einkauf zurück

Wir sind wieder früh auf und gehen auch recht bald nach Paleóchora, um ein Brot zu kaufen. Bei der Gelegenheit nehmen wir auch zwei unserer ausgelesenen Bücher mit und tauschen diese bei dem Café, wo wir anderntags den Oragensaft getrunken hatten. Wir nehmen dann eines mit: "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafón (von dem auch "Der Schatten des Windes" ist). Dann noch eines von Bill Bryson, den Annette immer sehr unterhaltsam findet. Aber dieses Buch hier, "A Short History Of Nearly Everything" gefällt ihr dann nicht und am Abend wollen wir es schon wieder umtauschen. Nach dem Frühstück freuen wir uns auf einen schönen Strandtag am FKK-Strand, aber es kommt wieder der blöde Wind auf, von dem wir so langsam genug haben. Wir bleiben nur etwa eine Stunde am Strand. Der Wind ist laut im Ohr und nervt nur noch.



der Wind treibt uns nach einer Stunde vom schönen FKK-Strand fort

Setzen wir uns lieber bei uns ans Wohnmobil in den Windschatten. Aber kaum, dass wir sitzen - Annette ist sogar noch drinnen an Bord - kommt jemand (kein Grieche) mit dem Fahrrad an und fragt uns auf griechisch, ob wir englisch sprächen? Irgendwas mit Anglika. Dann Do you speak English? - Yes, I do, but what's the matter here?, fragt Annette, die schon merkt, wie wütend derjenige ist. Er sagt in einem sehr gehässigen Ton, dass wir nur unten am Strand nackt sein dürften, nicht hier, wo er und seine Nachbarn uns sehen könnten. Es würden auch Kinder hier wohnen. (Als ob man heutzutage noch Rücksicht auf Kinder nehmen müsste. Die sind doch heute verdorbener als unsereins.) Komisch, dass die Leute immer so durchdrehen, wenn sie einen nackten Menschen sehen. Aber umgekehrt, wenn Leute in Badehose am FKK-Strand sind (von denen gibt es immer jede Menge), regt sich niemand auf. Man sollte diejenigen dann auch anschnauzen und sagen, dass man den Anblick von Verklemmten nicht länger ertragen kann und sie verschwinden sollen. Aber FKK-Leute sind eben nicht so kleingeistig.



einfach mal die Seele baumeln lassen

Was den Starkwind angeht, so sitzen wir am Nachmittag eh drinnen bei uns. Es sind auch kaum noch Leute am Strand. Wir laufen später mal den FKK-Strand auf und ab, weil es einfach toll ist, nackt sein zu können. Am Abend gehen wir wieder nach Paleóchora und suchen uns eine Taverne aus. Wir entscheiden uns für die Taverna Inochoos (der Name bezieht sich auf eine antike  Figur, den Krugträger, den man hier und da auf Abbildungen findet). Das Essen ist wirklich klasse hier, es ist eine Taverne, die von mehreren Brüdern geführt wird. Man sitzt auch sehr lauschig in der Seitengasse. Zufrieden und satt wandeln wir dann noch ein wenig durch Paleóchora, tauschen das eine Buch um und kaufen auf dem Heimweg noch ein paar Pfirsiche. Bei IN.KA haben wir uns am Morgen eine Bonuskarte geben lassen, und jetzt bekommen wir satte Rabatte auf alles, ha ha. Aber die Pfirsiche kosten wirklich 30% weniger als ohne die Karte.



Annette ist zwar für ihren ungezügelten Alkoholkonsum bekannt, aber Bier gehört nicht dazu



in der Taverne Inochoos



immer die Klassiker Stifado und Mousaka


 



wenn kein Fußball ist, ist auch kein Halligalli

back       |      next