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Mittwoch, 22. Juni 2016



wir verlassen die Strandbucht von Stavrós

Ganz egal, wie schön es ist  in der Strandbucht von Stavrós, aber heute wollen wir sie verlassen und weiterziehen. Außerdem müssen wir mal wieder einen Großeinkauf machen. Hier auf der Halbinsel Akrotíri können wir auch noch Gas tanken, und das machen wir dann auch, denn dann müssen wir nicht danach suchen, wenn unser Gas alle ist. Immerhin passen 23 Liter in die Flaschen. Dann gehen wir auf die New National Road - Néa Ethnikí Odós, falls jemand kein englisch kann - in Richtung Kissamos. Wir halten in Plataniás beim Lidl, wo wir schon einmal waren. Heute ist der Lidl ganz schön ausverkauft, viele Regale leer, aber wir geben dennoch 66 EUR aus. 12 Flaschen Mineralwasser und bergeweise Lebensmittel.



es geht gen Osten



in Kissamos warten wir, bis wir mit der Autowäsche an der Reihe sind

Irgendwann erreichen wir Kissamos, wo wir bei Shell mal wieder eine Autowäsche sehen. Wir fragen, ob sie uns drannehmen. Man sagt uns, um 12 Uhr und zeigt auf die Uhr. Es ist kurz nach elf. Éndeka - Dódeka (11 - 12 Uhr.) Warten wir also. Ganz schön blöd, dass man sein Auto nicht selbst waschen kann. (Man kann im Supermarkt nicht mal sein Gemüse selbst wiegen.) Zu zweit macht man sich dann ans Waschen, für 5 EUR diesmal. Dann fahren wir durch Kissamos, vorbei am Fährhafen, wo wir am 12. Mai ankamen, und weiter in Richtung Osten, nach Falásarna, zu einem schönen Strand, unserem heutigen Ziel.



endlich mal wieder eine Autowäsche



hier entlang zum Strand von Falásarna



die Straße wird zur Schotterpiste

Nach einer ziemlichen Irrfahrt, denn es gibt mehrere Strandzufahrten, halten wir auf einen der Parkplätze von Falásarna zu. Plötzlich kommt ein Sandsturm auf, der uns die Sicht nimmt. Mist, schade um die schöne Autowäsche, alles für die Katz'., alles wieder verstaubt. Der Sturm ist gewaltig und reißt dem Herbert die Tür aus der Hand, als er aussteigen will. Puh, hier wollen wir nicht bleiben. Da könnten wir keinen Schritt vor die Tür gehen, ohne vom Sand gepeitscht zu werden. Wir überlegen uns, direkt weiterzufahren nach Süden, nach Elafonisi. Es ist etwa 13 Uhr.



plötzlich kommt ein Sandsturm auf



ein Blick auf den Strand von Falásarna



wir fahren weiter nach Süden bzw. Südosten



Durchfahrt durch Sfinári

Es sind bloß 61km nach Elafonisi von hier, aber die ziehen sich endlos hin. Anfangs sehen wir die Küste noch, aber dann geht es durch die Berge, und nur in Kurven. Es ist eine mühselige Fahrt, die nicht besonders angenehm ist. Es geht durch ein paar Dörfer wie Sfinári, Kampos und Kefali. Nach einer endlosen Kurverei erreichen wir zuerst Chrisoskalitissa und dann Elafonisi. Es ist halb drei. Vor lauter Automassen am Strand von Elafonisi ist auf den ersten Blick gar kein Durchkommen, aber wir finden dann etwas weiter weg noch einen schönen Platz für uns. Hier aber das gleiche in Sachen Wind und aufgewirbeltem Sand. Ganz schön doof und lästig. Trotzdem wollen wir schnell ins Wasser springen und uns abkühlen. Der Sand tut richtig weh auf der Haut. Ganz schön anstrengend im Paradies. Den Rest des Tages verbringen wir bei uns an Bord, lassen aber die Schiebetür zu, damit kein unnötiger Sand ins Getriebe kommt. Hoffentlich hört der Sturm auf, sodass wir uns morgen einen schönen Tag hier am herrlichen Strand von Elafonisi machen können. Als wir zu Bett gehen, geht der Wind immer noch ganz arg.


 



eine Ladung Tomaten für die Schnuckis, die immer so genügsam sind


 



Durchfahrt durch Kefali



kaum in Elafonísi angekommen, gehen wir gleich mal ins Wasser



so stehen wir in Elafonísi

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