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Freitag, 03. Juni 2016



heute ist Markt in Makrigialós

Um halb sechs macht Annette alle Fenster und die Schiebetür auf. So früh am Morgen ist es immer die schönste Zeit. Draußen riecht es nach Backstube, ansonsten ist noch niemand auf den Beinen. Am Vormittag zieht der Himmel etwas zu, aber das ist uns ganz angenehm. Herbert ist dann noch im Internet, während Annette auf der Bank sitzt. Eine Deutsche, eine rüstige Rentnerin, spricht sie an. Sie sagt, dass wir ja wohl kaum mit dem Wohnmobil geflogen sein können, und wie wir denn hergekommen wären? Sie wollte ursprünglich auch mit ihrem Mann mit dem eigenen Auto angereist sein mit der Fähre, aber dann hatte man ihnen erzählt, dass es auf der Fähre nur Vierbettkabinen gäbe, und das wollten sie natürlich nicht. Nun seien sie geflogen und hätten sich für ihre 4 Wochen Aufenthalt auf Kreta eine Ferienwohnung (in Férma, nicht hier in Makrigialós) genommen und einen Leihwagen. Flug 400 EUR, Wohnung 1.200 EUR und Leihwagen 700 EUR. Annette erzählt ihr, wie wir hierher gekommen sind. Die Frau findet das alles faszinierend. Und das alles mit dem großen Wohnmobil da? Dann reden die beiden noch über Kreta, und die Frau sagt, dass es wohl schon ihr siebter oder achter Urlaub auf der Insel sein müsste. Kreta hat bisher noch jeden verzaubert.



ein Blick über die Dächer von Makrigialós

Später sehen wir Leute mit Tüten mit Obst und Gemüse. Ob heute Markt ist? Wir ziehen uns mal an und gehen zum Ortsende und siehe da, ein winzig kleiner Markt wartet auf uns. Es gibt auch Kleidung zu kaufen, aber wir kaufen mal wieder ein Kilo Süßkirschen. Über Mittag setzen wir uns ins Café Olympio auf einen Frappé und einen griechischen Kaffee. Sie haben dort sogar ein paar Bücher zum Tauschen, aber hauptsächlich auf schwedisch. Das einzige Buch auf deutsch ist ein Sylt-Krimi von Eva Ehley, den wir mal mitnehmen und "Two Caravans", von Marina Lewycka. Dafür geben wir zwei von unseren ausgelesenen Büchern her. Annette geht heute zweimal ins Wasser, und abends kehren wir ja wieder in die Taverne Agyrovoli ein. Heute ist da mehr Betrieb, und die grünen Bohnen warten schon auf uns. Anschließend nehmen wir noch eine Portion Kléftiko, Lammfleisch mit Gemüse und Kräutern. Heute Abend beißen uns die Mücken, da kann Annette so viel Raki trinken, wie sie will; das schreckt die Biester nicht ab. Hier auf Kreta sagt man ja nicht Ouzo, sondern Raki. Das kommt noch von der türkischen Besiedelung.



überall gibt es Ferienzimmer und Apartments



die beiden Bücher ganz links lassen wir da, die anderen beiden nehmen wir mit



nachmittags auf unserer Bank


 



heute essen wir die geliebten grünen Bohnen - Fasolákia



abends fallen die Temperaturen schön ab

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