Sonntag, 05. Juni 2016



das sind die Höhlenwohnungen von Mátala

Gegen 6 Uhr hören wir das Blöken ganz vieler Schafe. Määh - Mööh - Mä-hä-hä. Auch bimmeln die vielen Glocken um deren Hälsen. Ist Mátala etwa noch richtig ländlich, während tagsüber die vielen Busse voller Touristen hier ankommen? Die Schafe stehen dann direkt neben uns auf einer Wiese. Nach dem Frühstück gehen wir noch einmal nach Mátala hinein. Kann ja sein, dass wir gestern was verpasst hatten. Die Wohnhöhlen in den Felsen haben wir gestern auch gar nicht richtig gesehen. Jetzt am Vormittag ist noch kaum Betrieb, der Parkplatz fast leer und der Strand auch. Viele Geschäft sind noch geschlossen, was besser aussieht. Aber Mátala ist so ein typischer Ort, zu dem ganze Reisegruppen geführt werden und der dann gar nichts besonderes ist. Das ist wie mit dem Palmenstrand von Vái. Touristenfolklore.



noch ein Blick auf Mátala



auf dem Dorfplatz von Mátala geht es morgens um neun noch beschaulich zu



vor dem täglichen Touristenansturm



ein Blick in die Messará-Ebene während der Weiterfahrt

Bevor die Hitze wieder zuschlägt, wollen wir fort sein. unser heutiges Ziel ist Agía Galíni, nicht weit von hier, 20km entfernt in einer weiteren schönen Bucht. Es geht vorbei an Faistos, einer Ausgrabungsstätte aus minoischer Zeit. Dann können wir Agia Galini auch schon von oben sehen. Eine idyllische Lage da unten in der Bucht, zu der sich eine schmale Straße hinunterwindet. Es geht vorbei an diversen Souvenirläden und Cafés. Alles ist voll auf Tourismus eingestellt. Unten auf dem Parkplatz am Hafen könnten wir uns sogar noch irgendwo hinquetschen, aber wir wollen hier gar nicht bleiben. Wir fahren kurzerhand weiter. Unsere Fahrt geht nun über Spili zurück zur Nordküste.



wir erreichen Agía Galíni 



eine schmale Straße führt hinunter bis zum Strand


 



weiter geht unsere Fahrt

Ein Gebirge löst das andere ab auf Kreta. Wir sind nun im Kedros-Gebirge. Die vielen Kurven müssen wir wohl nicht mehr extra erwähnen, oder? Kurz vor Spili sehen wir eine Wasserquelle, bei der wir anhalten und ein paar Wasserflaschen sowie unseren Wassertank füllen. Dann kann Annette morgen wieder waschen. Im Dorf Armeni kaufen wir noch zwei Brote und dann erreichen wir ruckzuck Rethimno, gehen auf die Schnellstraße in Richtung Westen und stellen uns wieder auf den Platz am Strand, kurz vor Kavros. Wir setzen uns nach draußen und freuen uns, wieder an der Nordküste zu sein. Die westliche Hälfte von Kreta ist am Ende ja doch schöner.



hier - kurz vor Spili - gibt es diese Wasserquelle



die Nordküste hat uns wieder - ein Blick auf Rethimno und die Festung



wir kehren zum Strand kurz vor Kavros zurück

back       |      next