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Samstag, 25. Juni 2016



wir verlassen Elafonisi unter bewölktem Himmel

Heute ist der Himmel bedeckt. Da trifft es sich eigentlich ganz gut, um weiterzufahren. Den Starkwind sind wir nach drei Nächten auch wirklich leid. Der Wind, der halbvolle Wasserflaschen auf dem Tisch umkippt, die Tischdecken sowieso, und selbst das Stück Teppich unterm Esstisch anhebt und damit fast noch den Esstisch selbst. Nein, das wollen wir nicht länger so haben. Elafonisi ist zwar ein traumhafter Strand, aber es kommen jeden Tag bestimmt an die 500 kleiner Mietautos mit Tagesgästen, das ist uns zu viel des Ansturms. Wir packen alles zusammen und fahren gegen Mittag los. Der Himmel ist immer noch ganz bewölkt, was ein seltener Anblick hier auf Kreta ist.



auf geht es nach Paleóchora



die Straße windet sich durch die Berge



Durchfahrt durch Élos

Unser nächstes Ziel ist Paleóchora, und statt der Schotterpiste nehmen wir den Umweg inkauf, der über Élos und Temenia führt. Die Straße, die in leidlichem Zustand ist, kurvt so dahin. Aber der Himmel wird immer blauer. Als wir Paleóchora erreichen, geht die Sonne auf, am Himmel und in unseren Herzen. Diesen Ort finden wir ganz besonders schön hier unten an der Südküste bzw. dem Libyschen Meer. (Die Nordküste liegt am Kretischen Meer.) Jetzt müssen wir erstmal schauen, wo wir unterkommen mit dem kleinen Kastenwagen. Den alten Parkplatz etwas außerhalb gibt es noch, aber wir fahren direkt hinein nach Paleóchora und stellen uns am Hauptstrand an den Straßenrand. Dann gehen wir auch gleich mal hinein in den Ort.



Ankunft in Paleóchora



das Mittelmeer führt sich hier auf wie der Atlantik

Paleóchora ist ein charmanter kleiner Ort, wo sich viele Aussteiger und Individualreisende tummeln. Wo es viele kleine Pensionen und Gästehäuser gibt. Alles, ohne kitschig zu sein wie zum Beispiel Mátala. Wir wandeln durch die Straßen von Paleóchora und wollen später auch irgendwo essen gehen. Erstmal sind wir wieder daheim bei uns am Strand, und Annette geht auch mal ins Wasser. Das Mittelmeer führt sich hier auf, als wäre es der Atlantik. Man kann gar nicht richtig ins Wasser gehen, ohne von den Wellen umgestoßen zu werden. Alles mit dem Unterschied, dass das Wasser ganz warm ist, was man vom Atlantik nicht sagen kann. Abends kehren wir dann auf der Promenade in die Taverne Corali ein. Uns überzeugt das Schild, dass diese Taverne bereits seit 1977 als Familienbetrieb existiert. Und dann sitzt da noch die Omi des Hauses neben dem Eingang zur Küche. Bedient wird aber von der jüngeren Generation. Wir nehmen mal wieder unsere Klassiker, Moussaka und Stifado. Wir müssen schließlich dafür sorgen, dass es nicht eines Tages in ganz Europa nur noch Pizza, Pizza, Pizza gibt. Auf dem Heimweg wimmelt es in den Kneipen von Gästen. Hier ist ja richtig was los.



Paleóchora



Pferdi muss in der Sonne warten, bis sich ein übergewichtiger Tourist durch die Gegend kutschieren lassen will



diesen Steinstrand gibt es mitten im Ort



Kleinstadtidyll



abends in der Taverne Corali



jetzt hat auch die Fähre, die zwischen hier und Chora Sfakion pendelt, angelegt



ganz schön was los in den Kneipen von Paleóchora



abends um 22 Uhr

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