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Freitag, 10. Juni 2016



um halb sieben verlassen wir den Kounas-See

Heute früh ist Annette sogar schon vor 5 Uhr auf. Jetzt übertreibt sie es aber langsam, zumal wir hier ja eine Stunde voraus sind. Heute früh ist es ganz schön frisch an Bord mit nur 18°C. Die Schiebetür machen wir ganz schnell wieder zu; kommt einem ja vor wie im Herbst. Da muss sogar die graue Jacke her, und die Hausschuhe auch. Der Herbert steckt um kurz nach sechs aber auch schon in Hut und Mantel. Wir wollen ganz früh in Georgiópoli ankommen, um dort den besten Parkplatz zu ergattern. Vor vier Wochen (ist das schon wieder so lange her?) bekamen wir diesen Platz ja nicht, woraufhin wir Georgiópoli im Regen verließen. Es ist herrlich, so früh morgens unterwegs zu sein. Alles schläft noch, und auch in Georgiópoli ist noch niemand wach. Der Platz direkt an der Strandpromenade ist dann auch frei. Was für ein Platz so nah am Strand. Für den müssten wir den 1. Platz belegen in Sachen Stellplatzwahl. Herbert ist um 6:40 Uhr gleich schon mit der Kamera unterwegs.



Ankunft um 6:40 Uhr in Georgiópoli

Dann frühstücken wir erstmal und suchen anschließend die gestrigen Fotos aus. Das macht sich ja doch nicht von allein. Um 9 Uhr geht Annette ins Wasser. Da ist noch gar kein Badebetrieb, und das Meer gehört ihr ganz allein. Dann gehen wir auch wieder zu dieser kleinen Pension, wo es die Bücher zum Tauschen gibt. Vier Bücher haben wir zum Tauschen; der Herbert trinkt derweil einen Frappé (no sugar, no milk). Wir wissen ja, was der andere gern liest (jedenfalls keine Krimis), und die Auswahl passt daher immer ganz gut für uns beide. Wir laufen auch durch die paar kleinen Geschäfte von Georgiópoli; Annette braucht einen neuen Bikini. Immer im nassen Bikini am Strand zu sitzen ist auf Dauer zu schrecklich. Aber einen schönen Bikini zu finden ist gar nicht so leicht. Die Farben sind manchmal zu albern, und außerdem passt ihr dicker Busen nirgends rein.



diesen Platz wollten wir unbedingt haben



ein Blick aus der Tür um 7 Uhr morgens



ein Bummel durch Georgiópoli



da hinten steht unser La Strada - hier gibt es den Orangensaft aus Gläsern, nicht aus Plastikbechern

Ab Mittag sind wir dann am Strand. Rechts neben uns sind zwei Skandinavierinnen, links ein französisches Paar. Zur Abwechslung also mal keine Russen. Wobei uns die Russen auf Kreta überhaupt nicht stören. Das kam uns damals in der Türkei alles viel primitiver vor. Wir nehmen wieder so ein Angebot an, wo man zu einem Kaffee oder frischen Orangensaft á 3 EUR Liege und Sonnenschirm dazubekommt. Jetzt gehen wir noch zweimal ins Wasser. Hier geht es auch wieder ganz flach hinein. Hach, was ist das für eine schöne Reise bisher. Wir haben so richtig den Kopf frei. Mit dem dicken Phoenix hätten wir das alles nicht gekonnt. Am frühen Nachmittag zieht sich der Himmel etwas zu, und es dröppeln ein paar Regentropfen. Alle Leute verlassen den Strand. Ein Russe kommt zu uns und sagt auf englisch: Excuse me, may I have a look inside? This is my dream car. Wir wurden schon öfter auf den La Strada angesprochen, meistens von Deutschen. Eine Österreicherin kommt und fragt, ob wir auch schon mal in Portugal gewesen seien? - Ja, waren wir. - Sie sagt, dass sie dieselbe Tischdecke hätte wie wir. (Als sie weg ist, sagt Annette "nicht dieselbe, dann wäre es ja ihre, ha ha ha.)



abends kehren wir in die Sunlight Taverne ein

Am Abend gehen wir mal wieder essen. Zum Glück landen wir in der richtigen Taverne. Das Essen ist richtig gut. Und so günstig, für 5,90 EUR pro Gericht, für Lamm und Rindfleisch, haben wir noch nirgends auf der Insel gegessen. Meist liegen diese Gerichte bei 7 bis 9 EUR. Wir haben einen tollen Strandblick. Heute Abend ist Breakdance Nacht im Corissia Park. Wir schauen uns das Spektakel eine Weile an. Die Musik ist gar nicht so übel, und die Tänzer machen das ganz gut. Um 22 Uhr sind wir wieder an Bord. Wir sind ja richtige Nachteulen geworden.



das Essen ist hervorragend



Georgiópoli bei Laternenlicht



der Corissia Park ist ein großer Swimmingpool für jedermann

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