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Donnerstag, 09. Juni 2016



morgens um 6 Uhr in Rethimnon

Wir wollen am Morgen noch einmal nach Rethimnon hinein, um das Deckchen umzutauschen. Es ist doch etwas zu kurz. Außerdem ist ja heute Markt im Fährhafen von Rethimnon. Da wollen wir auch noch hin. Als wir in dem Laden mit den vielen Tischdecken sind, beginnt die Suche und die Auswahl. Dann ist ein Deckchen gefunden, das länger und sehr schön ist. Dieses soll jetzt 18 EUR kosten; das von gestern 10. Die Verkäuferin ist eine ältere Frau, eine kleine energische Person, die ein Mix aus deutsch und englisch spricht. Sie ist eine ganz patente pfiffige Verkäuferin. Wir sagen ihr Fünfzehn Euro. - "Fünfzehn Euro ist Katastrophe" - Und siebzehn Euro? - Katastrophe, sagt sie und schlägt die Hände über ihrem Kopf zusammen. Wir treiben unsere Späßchen mit ihr, und sie ist richtig klasse als Verkäuferin. Am Ende sagt Herbert Endáxi (in Ordnung) und dann nehmen wir das Deckchen für 18 Euros. Sie findet es toll, dass wir ein wenig griechisch können.



es gibt ein paar schicke Ecken in Rethimnon

Dann laufen wir zum Fährhafen, aber der Markt existiert gar nicht. Obwohl am Eingang aufs Gelände ein Schild steht: The old Market of Rethimnon - every Monday, Thursday, and Saturday. Na egal, gehen wir halt wieder heim. Das Deckchen sieht dann richtig hübsch aus auf unserem Küchenblock. Wir wollen unsere Fahrt nun fortsetzen und zu diesem Süßwassersee, Límni Kourná, dem Kournas-See, fahren. Dem einzigen natürlichen Süßwassersee Kretas. Der ist südöstlich von Georgiópoli und von Bergen umgeben. Die Fahrt ist schön, und wir folgen der Beschilderung zum See, zum Exit 2. Es gibt mehrere Parkplätze, und alle sind kostenfrei. Natürlich sind wir das einzige Wohnmobil hier. Es ist ein toller Blick auf den See von oben. Wie türkis das Wasser ist.



so schön griechisch



da hinten ganz rechts steht unser Schnucki



weiter geht unsere Fahrt



Ankunft am Kournas-See



das Wasser so schön türkis



das Seeufer ist etwas steinig, aber trotzdem ist es schön hier

Auf einem Schild lesen wir, dass das Wasser Trinkwasserqualität hat. Und dass man nicht darin schwimmen soll. Es stehen aber ein paar Leute im Wasser, und Annette will auch mal hinein. Das Wasser ist ganz warm, aber der Boden ziemlich steinig. Trotzdem herrlich. In unserem Kretabuch lesen wir später, dass es fingerdicke, bis zu 1m lange Schlangen im Kournas-See gibt. Harmlose Schlangen. Grr, gut dass Annette das vorher nicht gewusst hat. Viele Leute leihen sich ein Tretboot. Wir hätten gern ein Ruderboot gehabt, aber die gibt es hier nicht. Es gibt hier am See mehrere Tavernen und auch Souvenirläden, die Keramik verkaufen. Manche Sachen sind ganz schön. Um halb acht abends laufen wir noch eine Runde, erst am See entlang und dann an der Straße. Jetzt sind alle Tagesgäste weg. Es ist so herrlich ruhig hier. Kein Meeresrauschen, nur die Grillen zirpen. Auch schlafen die Hühner jetzt, die wir tags immerzu krähen gehört haben. Es ist ein schöner Übernachtungsplatz.



noch weiß Annette ja nichts von den Schlangen im Wasser



die Souvenirläden bieten viel Keramikware an



abends sind wir hier ganz allein



und so sieht sie aus, unsere neue Tischdecke bzw. der Läufer

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