d01.jpgd04.jpgd21.jpgd02.jpgd06.jpgd08.jpgd10.jpgd13.jpgd07.jpgd11.jpgd19.jpgd14.jpgd18.jpg

Donnerstag, 23. Juni 2016



nach dem Umparken gefällt es uns hier noch besser

Was für eine stürmische Nacht, und was für ein Krach. Durchs offene Seitenfenster am Fußende unseres Bettes heult der Wind, aber bei geschlossenem Fenster wäre es entschieden zu warm. Annette steht auf, weil sie nicht schlafen kann. Da ist es erst 23:44 Uhr. Mist, sie hatte gedacht, es wäre mindestens schon 3 oder 4 Uhr. Sie schreibt den Reisebericht fertig und geht dann wieder zu Bett. Irgendwann morgens lässt der Sturm nach. In der Früh parkt Herbert den La Strada um, und dann ist der Kühlschrank auch fast den ganzen Tag lang auf der Schattenseite. Der neue Platz gefällt uns besser. Am Vormittag trudeln hier am Strand von Elafonisi die beiden Italiener ein, die auch schon mit uns in der Strandbucht bei Makrigialós waren, da, wo wir durchs Nadelöhr mussten. Ansonsten stehen hier noch weitere fünf Wohnmobile, und alles Italiener. Wir gehen heute mehrmals ins Wasser; wir zählen gar nicht, wie oft. Das Wasser ist hier kälter als im Norden, aber sehr schön. Den Nachmittag verbringen wir hinterm Fahrzeug im Schatten. Wir lesen zur Zeit viel. Na ja, die heutigen Bücher sind alle ganz nett, und die Geschichten plätschern so dahin. Nicht so wie früher, als einen die Romane noch lange Zeit danach beschäftigt haben. Zuletzt haben wir gelesen: Sehnsüchte - von Marge Piercy; Sommer in Maine - von J. Courtney-Sullivan; Schöne Ruinen - von Jess Walter; Zwei an einem Tag - von David Nicholls. Den ganzen Tag lang geht ein schöner Wind, der hin und wieder zu einer Windbö ausartet. Da fliegen die Sonnenschirme am Strand durch die Lüfte. Am frühen Abend gehen wir hinauf nach Elafonisi in die Taverne Panorama. Wollten wir gestern schon, aber bei dem Sturm wollten wir weder losgehen noch den Sand auf den Tellern haben. Wir essen Boureki, eine kretische Spezialität mit Kartoffeln, Zucchini und Käse (A.), und Ziege aus dem Backofen (H.) Der Blick von der Terrasse aus ist wirklich schön. Gegen 20 Uhr sind wir wieder daheim. Nur gut, dass wir nicht so spät losgegangen sind, denn gegen 21 Uhr wird es hier unten am Strand stockdunkel, und es gibt keine Laternen. Wir sitzen noch lange und lassen uns den Wind um die Nasen wehen.



abends gehen wir in die Taverne Panorama


 



das Panorama ist wirklich schön



wir essen Ziege und eine kretische Spezialität



da unten ganz links der Punkt, das ist unser Wohnmobil

back       |      next